Landesgartenschau "Alte Stärken - neue Welten" kommt 2026

Mit dem Motto „Alte Stärken – neue Welten“ hat sich die Stadt Fulda um die Landesgartenschau 2022 beworben. Der Zuschlag von der Hessischen Landesregierung kam im April 2016 für die Durchführung der 8. Hessischen Landesgartenschau 2026.

32 Jahre nach der ersten Hessischen Landesgartenschau 1994 wird die Stadt damit erneut die grünen Strukturen stärken und erweitern.
Bis heute profitieren Bürgerschaft und Gäste der Stadt und der Region von der Qualität der Maßnahmen, die seinerzeit zwischen Schlosspark und Fuldaaue umgesetzt wurden, durch einen dauerhaften Gewinn an Lebens- und Aufenthaltsqualität.

Mit der 8.Hessischen Landesgartenschau soll das Konzept der nachhaltigen Entwicklung unserer Stadt- und Kulturlandschaft konsequent weitergeführt werden.
Aufbauend auf die alten Stärken soll das Thema der Vernetzung zu einem festen Bestandteil der Stadtentwicklung gemacht werden.
Die Anbindung des neuen Stadtteils Fulda-Galerie, eine wesentliche Erweiterung des Aue-Parks in Richtung Süden sowie eine Verknüpfung mit den historischen Gewerbeansiedelungen der südlichen Kernstadt sind Bestandteil des Konzeptes. Die bereits 1994 erfolgreich umgesetzte Verzahnung der Aue mit der Innenstadt soll im Süden weitergeführt werden. Als Gelenk und Verbindungsglied zwischen beiden Entwicklungen fungiert die Landesgartenschau 1994. Auf ihrer Grundlage soll  durch Zusammenschluss des Alten und des Neuen ein augenfälliger Spannungsbogen von 32 Jahren Landesgartenschau sichtbar werden.

Die Stadt Fulda freut sich über die Entscheidung der Landesregierung und hat ein großes Interesse daran, dass auf der Grundlage der bereits durchgeführten Machbarkeitsstudie die 8.Hessische Landesgartenschau 2026 in Fulda geplant und durchgeführt wird.

Die Broschüre zur Bewerbung für die 7. Hessischen Landesgartenschau:
Bewerbungsbroschüre (Teil 1) - Fulda 1.0 "Was ist, was war, was wird..." (8 MB)Bewerbungsbröschüre (Teil 2) - Fulda 2.022 "Alte Stärken - neue Welten" (10 MB)


Weitere Dateien zum Download:

Flyer (5 MB)
Übersichtsplan  (3 MB)

Fulda hat "Lust auf Gartenschau"

Informierender Bürgerspaziergang mit Oberbürgermeister und Stadtbaurat

Oberbürgermeister Dr. Heiko Wingenfeld und Stadtbaurat Daniel Schreiner führten am Freitag, den 11.09.2015 bei strahlendem Sonnenschein interessierte Bürgerinnen und Bürger über das geplante mögliche Gartenschaugelände für 2022.
Ziel war es, das Konzept den Menschen der Stadt näherzubringen. Der Planer Thomas Wirth vom Planungsbüro Arc-grün erläuterte gemeinsam mit Stadbaurat und Fachverwaltung an mehreren Stationen die geplanten Maßnahmen.
Ausgehend von der Bastion der Fulda-Galerie führte die Route über den Heimattiergarten in die Fuldaaue, vorbei an den Weihern und dem Licht- und Luftbad, über das Wehr und die Auewiesen in die Nähe des Dura-Geländes, bis hin zum Badegarten.
In den zwei Stunden gab es viel Raum für Fragen und Antworten, die Teilnehmenr konnten zusätzlich ihre Meinung und weitere Ideen und Anregungen zu Papier bringen.

Wer das auch ohne Spaziergang tun möchte, kann seine Meinung gerne an folgende Adresse senden: LGS2022@fulda.de

Ausstellung "Fuldas Gartenkultur 2.0 - Rückblick und Ausblick"

Begleitend zur Bewerbung zur 7. Hessischen Landesgartenschau ist ab Mittwoch, 19. August 2015, die Ausstellung „Fuldas Gartenkultur 2.0 - Rückblick und Ausblick“  in der Galerie vor den Spiegelsälen zu sehen. Die Ausstellung der Stadt Fulda zeigt Stationen der Gartenkultur in der Barockstadt und informiert  über  die im Mai 2015 abgegebene  Bewerbung der Stadt Fulda zur 7. Hessischen Landesgartenschau 2022. Außerdem werden in einem Rückblick die Orte und Projekte der Landesgartenschau 1994 noch einmal in ihrer Entwicklung gezeigt. Unter dem Thema „Schätze“ wird Fulda als Stadt im Grünen thematisiert. Vielfältige grüne Orte der Stadt mit Ihren Aufgaben und Zielen sind hier dargestellt.

Besucher können ihre Meinungen und Anregungen zum Thema mittels Postkarten geben, die vor Ort ausgefüllt werden können. Auch über die Email-Adresse lgs2022(at)fulda.de können sich Bürger ihre Meinung weiter geben.

Die Ausstellung "Fuldas Gartenkultur 2.0 - Rückblick und Ausblick" ist bis Mittwoch, 09.  September 2015, im Stadtschloss zu sehen.

Bilder von der Ausstellungseröffnung:

 
 

Besuch aus Wiesbaden: Jury bereiste Fulda

Anfang Juli 2015 kamen Vertreter des Hessischen Ministeriums  für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie grüne Fachverbände nach Fulda, um einen Eindruck von der Umsetzbarkeit der geplanten und in den Bewerbungsunterlagen genannten Vorhaben zur „7. Hessischen Landesgartenschau 2022“ zu gewinnen.

Die Jury bekam eine Rundreise vom Stadtschloss über die Bastion auf der „Fulda Galerie“, dem Heimattiergarten, dem Auebereich bis hin zum Außengelände der Fa. Filzfabrik und Dura sowie dem Aueweiher und dem Umweltzentrum geboten.

Bei der Visite waren Fachleute aus der Verwaltung sowie weitere Experten als Unterstützung mit von der Partie. Die Themen „Industrie und Natur“ und „Landwirtschaft und Natur“  wurden beim Abschlussgespräch im Umweltzentrum positiv bewertet. Das Fuldaer Konzept zur „7. Hessischen Landesgartenschau“ kam dabei gut an.

Die Jury hat im Juli 2015 den Mitbewerber Darmstadt unter die Lupe genommen. Die endgültige Entscheidung wird voraussichtlich im Herbst 2015 fallen. Bis dahin bleibt offen, wer den Zuschlag erhält.
Route der Jury  (2 MB)

Bilder von vom Jury-Besuch:

Machbarkeitsstudie für „7. Hessische Landesgartenschau“ in Wiesbaden abgegeben

Es geht voran. Nachdem die Stadt Fulda bereits angekündigt hatte, hinsichtlich der Bewerbung um die „Landesgartenschau 2022“ ihren „Hut“ in den Ring zu werfen, ist es nun amtlich. Neben Darmstadt ist die Domstadt die zweite hessische Kommune, die offiziell ihr Interesse an der Ausrichtung der „7. Hessischen Landesgartenschau“ unter dem Titel „Fulda 2.022 – Alte Stärken – neue Welten“ angemeldet und ihre Bewerbung in Wiesbaden eingereicht hat. Oberbürgermeister Gerhard Möller und Stadtbaurat Daniel Schreiner blicken optimistisch auf die nun auf Landesseite anstehende Entscheidung: „Wir haben ein rundum schlüssiges, überzeugendes und Zeichen setzendes Konzept in Wiesbaden vorlegen können.“

Rechtzeitig abgegeben


Rechtzeitig vor Ablauf der Abgabefrist für die Machbarkeitsstudie zur Landesgartenschau 2022 traf sich Stadtbaurat Schreiner mit den Zuständigen für die Vergabeentscheidung im Hessischen Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (HMUKLV) in der Landeshauptstadt. Gemeinsam mit dem Leiter des Grünflächen- und Friedhofamtes, Dirk Handwerk, überreichte er das umfassende Paket an Unterlagen den Ministeriumsvertretern Dr. Anna Runzheimer, Helmut Eigemann sowie Heike Troue von der Fördergesellschaft Landesgartenschauen Hessen und Thüringen mbH zu überreichen.
 
Fachliche Ausrichtung


Die über mehrere Monate in einer Arbeitsgruppe aus Experten der Fachverwaltung sowie einem externen Planer ausgearbeitete Studie ist Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung. Sie beinhaltet die fachliche Ausrichtung, die zu planenden Flächen, die Wegebeziehungen, die Beteiligungsformen und die groben Kosten zur Ausrichtung einer Landesgartenschau. Die Arbeitsgruppe unter Federführung des Stadtbaurats entwickelte mögliche Szenarien zur Realisierung der Landesgartenschau. Neben der Flächenverfügbarkeit sind nach Schreiners Worten Grünraumentwicklung, Attraktivitätssteigerung des städtischen Umfelds sowie die fachliche Auseinandersetzung mit den gewählten Kernthemen „Industrie und Natur“ sowie „Landwirtschaft und Natur“ wesentliche inhaltliche Aspekte.
 
Mehrwert

Besonderen Wert haben die Planer der Landesgartenschau auf die Stadtentwicklungsperspektive gelegt, bei der mit der Verzahnung von Landschaft und Stadt der öffentliche Raum einen spürbaren Mehrwert für die Bewohner Fuldas erhalten soll. Die positiven Erfahrungen aus der Landesgartenschau 1994 sollen im Süden und im Westen fortgesetzt werden und weitere Siedlungsbereiche mit der Fulda-Aue vernetzen. Stadtbaurat Schreiner sagte bei der Übergabe: „Die Wirkungen einer Landesgartenschau lassen sich monetär nur unzureichend abbilden, da die Erfolge für die Aufwertung des Stadtraums und die Möglichkeiten, Bürger und Touristen für eine Stadt zu begeistern, weit über finanzielle Aspekte hinausgehen.“

Kommission besucht Fulda

Nach Abgabe der Machbarkeitsstudie wird eine Kommission Anfang Juli 2015 Fulda besuchen und gemeinsam mit der Verwaltungsspitze, dem Expertenteam der Stadt sowie dem zuständigen Planer eine Erkundungstour durch das voraussichtliche Landesgartenschau-Gelände unternehmen. Bei dieser Gelegenheit werden noch zahlreiche fachliche Details erörtert. Die Ergebnisse der Bereisung wird die Kommission den zuständigen Hessischen Ministerien zur Verfügung stellen. Mit einer Entscheidung über die Ausrichtung der „7. Hessischen Landesgartenschau“ ist nach Einschätzung von Oberbürgermeister und Stadtbaurat frühestens im Winter 2015 zu rechnen. Die Stadt Fulda erhofft sich nun den Zuschlag für die Landesgartenschau 2022 getreu dem Slogan: „Alte Stärken – neue Welten“.

Ansprechpartner

Dirk Handwerk
Grünflächen- Umwelt- und Friedhofsamt
Gebäude:Palais Altenstein
Zimmer:Eingang durch B
Telefon:(06 61) 102- 1770
Andrea Rödiger
Grünflächen- Umwelt- und Friedhofsamt
Gebäude:Palais Altenstein
Zimmer:B 108
Telefon:(06 61) 102-1788
Rundgang 360
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Der Magistrat der Stadt Fulda
Schlossstraße 1
36037 Fulda
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