Fuldas Rechenzentrum ist eine bundesweite Klimaschutz-Innovation

Das neue kommunale Rechenzentrum der Stadt Fulda stellt eine bundesweite Innovation im Bereich des Klimaschutzes dar. Der Bund als Fördergeber beteiligt sich mit einer maximalen Förderung von 200.000 €, zukünftig werden mehr als 80 % CO2 zu vorausgehender Technologie eingespart.

Das bisherige Rechenzentrum der Stadtverwaltung Fulda ist durch einen beständigen Zuwachs des Datenvolumens an die Kapazitätsgrenze gelangt. Eine interdisziplinäre Projektgruppe der Stadtverwaltung hat deshalb eine Konzeption für einen Neubau erstellt, die nicht nur im Stande ist, das enorme Datenvolumen zu handhaben, sondern auch äußerst sparsam und klimafreundlich das Rechenzentrum zu kühlen. Die Neukonzeptionierung ist wichtig, da die bisherigen Kühlsysteme mit konventioneller Kühltechnik einen immensen Stromverbrauch hervorrufen. An dieser Stelle besteht großes Energieeinsparpotential durch den Neubau.

Das Kühlkonzept des neuen kommunalen Rechenzentrums sieht deshalb eine Kombination von Abwärmesystemen, Erdkühlung und vorrangiger Nutzung der Abwärme zur Beheizung der städtischen Gebäude vor. Die Nutzung von geothermaler Energie zur energieeffizienten Kühlung eines Rechenzentrums ist eine bundesweite Innovation. Als Klimaschutzmaßnahme mit Vorbildcharakter wird das Vorhaben deshalb durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau, und Reaktorsicherheit auf Basis eines Beschlusses des Deutschen Bundestags mit 200.000 € gefördert. Das Rechenzentrum soll an neuer Örtlichkeit im Jahr 2018 produktiv werden.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

 

 

 

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