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Wachtküppelweg

Benannt nach dem 706 m hohen Wachtküppel, der eine herrliche Aussicht auf fast alle Berge der zentralen Rhön gewährt. Im Volksmund “der Lausbub“ genannt, gehört er zu den beliebtesten Zielen der Rhönwanderer.

 

Walahfridstraße

Walahfrid Strabo (der Schieler), Mönch und Abt des Klosters Reichenau. Geb. um 808, gest. 849, Schüler Rabanus in Fulda 826 bis 829, Prinzenerzieher am Hofe Ludwigs des Frommen und Kaplan der Kaiserin Judith, bedeutend als Gelehrter und Dichter: Hortulus (Beschreibung der Klostergartens in Reichenau, besonders der medizinisch verwendeten Pflanzen), Viso Wettini (Jenseits-Version), Bibelkommentare, Heiligenleben, liturgische Schriften und anderes.

 

Wallweg

Durch diesen Weg verläuft seit mehreren Jahrhunderten die jährliche Flurwallfahrt.

 

Walter-Bauer-Straße

Dr. Walter Bauer wurde 1901 in Heilbronn geboren und starb in Fulda 1968. Nach seinem Studium war er in der Wirtschaft tätig und machte sich 1938 selbstständig. 1959 wurde er Vorsitzender der Mehler-Aktiengesellschaft und baute diesen Betrieb erheblich aus. Er war Angehöriger des Rates der Evangelischen Kirche.

 

Walter-Georgii-Straße

Benannt nach Professor Dr. Walter Georgii (1888-1968). Er  betrieb meteorologische Grundlagenforschungen und gründete die Rhön-Rossitten-Gesellschaft. Er war Leiter der deutschen Forschungsanstalt für Segelflug. Zusammen mit Groenhoff und Ursinus hat er die Rhön-Flugwettbewerbe gegründet.

 

Wartburgstraße

Benannt nach der ehemals landgräflichen Burg südwestlich von Eisenach. Sie beherrschte einen der wichtigsten Zuggänge nach Thüringen, die Straße von Frankfurt am Main nach Erfurt. In Erinnerung daran, dass Martin Luther von 1521 bis 1522 auf der Warburg lebte und das Neue Testament übersetzte, erhielt die Straße diesen Namen. Die Wartburg war im Mittelalter Sitz der Landgrafen von Thüringen. Hier fand der Sängerkrieg als literarischer Wettstreit der Minnesänger statt. Landgraf Ludwig der IV war mit Elisabeth von Ungarn, der hl. Elisabeth verheiratet, die nach dem Tode ihres Mannes (1227 Kreuzzug), von Heinrich Raspe nach Marburg vertrieben wurde wo sie bald darauf starb (1231).

 

Washingtonallee

Benannt nach dem ersten amerikanischen Präsidenten, der Hauptstadt der USA und Sitz des Pentagon.

 

Wassergasse

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Wasserkuppenstraße

Nach dem höchsten Berg der Rhön, der 950m hohen Wasserkuppe benannt.

 

Wassily-Kandinsky-Straße

Russischer Maler (1866-1944). Wurde in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt.

 

Weberstraße

Benannt nach dem Bildhauer Andreas Balthasar Weber. Von ihm stammen u. a. die Außenfigur der Domfassade (St. Bonifatius, Sturmius, Simplicius, Faustinus) und die Statue des Welterlösers auf dem Giebel des Domes, sowie die seitlichen Obelisken, der 16 Sandsteinplastiken in der Gruft und der Dianabrunnen im Schlosshof.

 

Wegastraße

Benannt nach der Wega, dem Hauptstern im Sternbild der Leier. Er ist der hellste Stern am Sommerhimmel.

 

Wehrweg

Der Wehrweg bildet die Zufahrt zum Feuerwehrhaus.

 

Weimarer Straße

Benannt nach der thüringischen “Klassikerstadt“ Weimar.

 

Welfenstraße

Benannt nach dem Geschlecht der Zähringer, die in der staufischen Zeit im Bereich des heutigen Bundeslandes Baden-Württemberg eine größere und machtvolle Herrschaft ausübten.

 

Wendelinusstraße

Benannt nach dem Volksheiligen und Schutzpatron für Flur und Vieh, Wendelinus geb. um 554, gest. 617.

 

Wendelinusweg

Benannt nach dem Volksheiligen und Schutzpatron für Flur und Vieh, Wendelinus geb. um 554, gest.

 

Werner-von-Siemens-Straße

Benannt nach dem Erfinder und Unternehmer Werner von Siemens (geb. 1816, gest. 1892): Begründer der Elektrotechnik. Zusammen mit dem Mechaniker Halske gründete er 1847 eine Telegraphenbauanstalt, Keimzelle der Firma Siemens. 1866 erfand er die Dynamomaschine, der weitere Erfindungen folgten: 1879 wurde er die erste brauchbare elektrische Lokomotive vorgestellt, 1880 baute er den ersten elektrischen Aufzug, 1881 die erste elektrische Straßenbahn. In Werner von Siemens verbanden sich hohe wissenschaftliche Begabung mit erfinderischem Genie und geschäftlichem Weitblick. Auch auf sozialem Gebiet hat er grundlegende Einrichtungen geschaffen.

 

Werrastraße

Die vom Thüringer Wald kommende Werra, vereinigt sich nach 276 km bei Hannoversch-Münden mit der Fulda zur Weser.

 

Wettinerstraße

Benannt nach dem Geschlecht der Askanier. Diese herrschten z.Z. der Wettiner über die Nordmark.

 

Weyherser Weg

In der Richtung dieser Straße führte vor der zu Anfang dieses Jahrhunderts vorgenommenen Verbreiterung des Bahngebäudes ein schöner Fußpfad nach Weyhers.

 

Widderstraße

Benannt nach dem Sternbild des Widder am Nordhimmel.

 

Wiener Straße

Benannt nach der Hauptstadt Österreichs. Die Universität geründet 1365, ist nach Prag die zweitälteste auf den Boden des damaligen Reiches und die älteste heute noch bestehende  im deutschen Sprachraum. Weltweiter Ruf Wiens als Musik und Theaterstadt. Um 1135 kam Wien in den Besitz der Babenberger. Nach wechselnden Herrschaftsverhältnissen wurde Wien 1276 habsburgisch, im 14 Jahrhundert als Umschlagplatz und Kulturzentrum zu einer volkreichen Bürgerstadt. Zu den gotische Bauten, von denen nur die Kirchen geblieben sind, gehören neben den Stepphansdom die Augustinerkirche 1330 bis 1349, die Hofburgkapelle 1447 bis 1449. Nach dem Türkenkrieg weitere Machtentfaltung der Habsburger, enorme Bautätigkeit unter Leopold I., Joseph I., Karl VI. (Schloss Schönbrunn, Karlskirche, Teile der Hofburg). 1814 bis 1815 Tagungsort des Wiener Kongresses. 1918 Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Monarchie. 1945 bis 1955 Viermächtebesetzung. Durch vehementen Wiederaufbau Veränderung des Stadtbildes, Sicherung des historischen Baubestandes.

 

Wiesenberger Straße

Stadt im ehemaligen Sudetenland, welches zu Tschechien gehört.

 

Wiesenmühlenstraße

Die zur, an der Fulda liegenden, Wiesenmühle führenden Straße. Sie hieß früher “Auf dem Schindhund“.

 

Wikingerstraße

Die Wikinger, Bezeichnung für den nordgermanischen Stamm der Normannen. Sie traten in der Zeit von 800 bis 1200 als Seefahrer und Staatengründer hervor.(Normandie und dem Normannenstaat in Süditalien und Sizilien).

 

Wilhelmstraße

Die Wilhelmstraße ist eine Anlage aus der Regierungszeit Wilhelms von Oranien. 1802 bis 1806 nach den Entwürfen vom ehemals Schlitzer Baumeister Gustav Vorherr.

 

Willi-Glotzbach-Weg
Der 2008 im Alter von 77 Jahren verstorbene Willi Glotzbach war viermal deutscher Meister im Dreikampf (Schwerathletik, Gewichtwerfen und Hammerwerfen). Der Weg erinnert an seine letzte Wirkungsstätte, der Heinrich-Gellings-Sporthalle.

 

Willy-Brandt-Straße

Benannt nach dem ehemaligen Bundeskanzler.

 

Windhorststraße

Ludwig Windhorst (1812-1891), hervorragender Staatsmann, hannoverischer Staatsminister, Mitglied des Reichstages und früher des Zentrums.

 

Wirmerstraße

Joseph Wirmer, geb. am 19. März 1901. Der als Jurist Justizminister im Kabinett Goerdeler werden sollte, war wegen seines ethischen Denkens von Beginn an ein Gegner Hitlers. Er hatte Beziehungen zu den verschiedenen Gruppen des Wiederstandes und wurde als einer der Hauptbeteiligten am 8. September 1944 zum Tode verurteilt und am gleichen Tag hingerichtet.

 

Wiskemannstraße

Benannt nach dem Hofmaler der Fuldaer Fürstäbte Alexander Wiskemann (spätestens seit 1604 in Fulda - 1622).

 

Wittelsbacherstraße

Benannt nach dem Geschlecht der Babenberger, die im heutigen Österreich die den Wittelsbachern benachbarte Herrschaft in der Ostmark ausübten.

 

Witzelstraße

Theologe der Reformationszeit, der sich lebhaft für die Wiedervereinigung im Glauben einsetzte. Geboren 1501 in Vacha, gest. 1573 in Mainz, als fürstlich fuldischer Rat. Studium in Erfurt, trat als Theologe zum Luthertum über (1525), kehrte dann zur katholische Kirche zurück. Wurde Pfarrer in Eisleben. Von dort holte ihn Fürstabt Johann III. nach Fulda. Er war maßgeblich an den Formulierungen jener Verordnungen beteiligt, die 1542 in Fulda erlassen wurden. Sie wurden auch im Augsburger Religionsfrieden (1555) verwendet. Er verfasste 140 Werke, die sich meist mit dem Problem der katholischen Wiedervereinigung befassten.

 

Wohlhaubterstraße

Benannt nach Emanuel Johann Karl Wohlhaubter, geb. 1683 in Brunn, gest. 1756 in Fulda. Wohlhaubter wurde von Fürstabt Konstantin von Buttlar nach Fulda berufen und 1723 als Hofmeister angestellt. Von ihm stammen fast alle Deckengemälde in den fuldischen Schlössern zwischen 1720 und 1756; vor allem Deckengemälde in der Orangerie, im Kaisersaal und anderen Räumen des Fuldaer Schlosses und im Schloss Fasanerie. Ebenso werden ihm Altarbilder und Portraits der Fuldaer Fürstäbte zugeschrieben.

 

Wolfgang-Klemperer-Straße

Benannt nach Wolfgang Klemperer (geb. am 18. Januar 1893, gest. am 25. März 1965), war Sieger der Rhönwettbewerbe 1920 und 1921. Er entwarf mit “Schwarzer Teufel“ (1920) und “Blaue Maus“ (1921) die ersten Segelflugzeuge. Erster Streckenflug Wasserkuppe-Gersfeld.

 

Wolf-Hirth-Straße

Benannt nach Wolf Hirth (geb. am 28. Februar 1900, gest. am 27. Juli 1959). Er war erfolgreicher Segelflieger auf der Wasserkuppe, Leiter der Flugschulen Hornberg und Grünau und an der Entwicklung des Thermikfluges maßgebend beteiligt.

 

Wörthstraße

An der Schlacht bei Wörth nahm das XI. hessische Armeekorps hervorragenden Anteil.

 

Rundgang 360
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