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Oberglogauer Straße

Benannt nach der Stadt im Kreis Neustadt, Oberschlesien. Die erste Erwähnung der Stadt erfolgte in Urkunden aus den Jahren 1212/1214. Die Herrschaft Oberglogau gehörte 1561 bis 1945 den Grafen Oppersdorff.
Sehenwürdigkeiten der Stadt sind die barocke Pfarrkirche, die Klosterkirche und das Schloß. Dieses wurde seit 1961 sorgfältig restauriert. Die Stadt Fulda hat Pfingsten 1955 die Patenschaft über die oberschlesische Stadt übernommen, die heute zu Polen gehört und Glogowek heißt.

 

Odenwaldstraße

Der Odenwald ist ein waldreiches Mittelgebirge zwischen Rhein, Main und Neckar. Die höchste Erhebung ist der Katzenbuckel (626m ü. NN.). Im Fuldaer Land auch ein Familiename.

 

Oderstraße

Benannt nach dem Oderfluss, einem der Hauptströme Deutschlands, 860 km lang. Die Oder entspringt im Odergebirge, 25 km östlich von Olmütz in der Tschechoslowakei und mündet in die Ostsee. Die Oder bildet  im Unterlauf die Grenze zu Polen.

 

Ohmstraße

Die Straße wurde in früheren Jahrhunderten von einem Bächlein durchflossen, dass in den Urkunden anfangs Wambach bzw. Wombach, später Ambach bzw. Ombach hieß. Die “Ohmbach“ ist dann zu “Die Ohm“ gekürzt worden.

 

Olof-Palme-Straße

Benannt nach dem einem Attentat zum Opfer gefallenen schwedischen Präsidenten Olof Palme.

 

Ordenslandweg

Unter dem Ordensland versteht man das ehemalige Ostpreußen sowie Teile von Westpreußen als ehemalige Provinzen des Deutschen Reiches, zusätzlich aber auch jene Bereiche von Estland und Lettland, die ehedem vom Deutschen Orden wie Klöstern und Bischöfen regiert wurden, wo deutsche Gesetze galten, die Hanse Handelsniederlassungen besaß und Deutsche wie Einheimische friedlich nebeneinander lebten.

 

Orionstraße

Nach dem Orion benannt, einem der schönsten Sternenbilder am winterlichen Sternenhimmel.

 

Ortesweg

Benannt nach dem für das 8. Jahrhundert bezeugten Durchgangsweg, der Grabfeld und Wetterau verband.

 

Oskar-Schlemmer-Straße

Oskar Schlemmer, Maler, Bildhauer und Bühnenbildner, geboren am 4. September 1888 in Stuttgart. Nach einem Kunststudium bei Adolf Hoelzel an der Akademie in Stuttgart und einer Ausstellung in der expressionistischen Galerie “Der Sturm“ in Berlin kam er 1920 auf Wunsch von Walter Gropius ans Weimarer Bauhaus, wo er bis 1929 als Lehrer für Metallplastik und Wandmalerei sowie als Leiter der Theaterwerkstatt tätig war. In den zwanziger Jahren entstanden auch Choreographien sowie Kostüm- und Bühnenentwürfe für das so genannte Triadische Ballett, das seinem Zentralthema – das Verhältnis von Mensch und Raum – gewidmet war (auch für Oskar Kokoschkas Drama Mörder, “Hoffnung der Frauen“ schuf er das Bühnenbild). Danach lehrte Schlemmer an der Breslauer, nach 1932 dann an der Berliner Kunstakademie, wo sein wohl bekanntestes Gemälde “Bauhaustreppe“ entstand (1932, Museum of Modern Art, New York). Nach der Machtergreifung Hitlers 1933 wurde Schlemmer in Berlin entlassen, woraufhin er sich aus der Öffentlichkeit zurückzog. Zu seinem Spätwerk gehören die mystischen “18 Fensterbilder“ von 1942. Schlemmer starb am 13. April 1943 in Baden-Baden.

 

Oskar-Ursinus-Straße

Benannt nach Oskar Ursinus (geb. 11. März 1877, gest. 06. Juli 1952). Er war als “Rhönvater Ursinus“ eine bekannte Persönlichkeit. Er war Gesamtleiter und Organisator der Rhön-Flugwettbewerbe sowie Mitglied des Forschungsausschusses der Segelflug GmbH.

 

Ostermannstraße

Gymnasialoberlehrer Prof. Dr. Christian Ostermann, geb. 1822, gest. 1890, war 24 Jahre Lateinlehrer am Fuldaer Gymnasium und verfasste 1860 bis 1861 das im Teubnerverlag Leipzig, herausgekommene, den Lateinunterricht in Deutschland jahrzehntelang maßgebend beeinflussende „Lateinische Grammatik- und Übungsbuch“.

 

Otfrid-von-Weißenburg-Straße

Otfrid von Weißenburg, geb. um 800, gest. 868 oder 872. Benediktinermönch im Kloster Weißenburg, Schüler des Hrabanus Maurus. Von diesem angeregt, dichtete er um 860 ein Evangelienbuch (Krist), eine Evangelienharmonie in deutscher Sprache, fußend auf der Vulgata. Er benutzte dabei als erster den Endreim (nicht den Stabreim).

 

Otto-Dix-Straße

Deutscher Maler (1891-1969). Wurde in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt.

 

Otto-Lilienthal-Straße

Benannt nach Otto Lilienthal, Ingenieur, geb. 23. Mai 1848 in Anklam, gest. 10. August 1896 in Berlin. 1891 erster Gleitflug von 25 m, 1895 bis 1896 in Stölln. Flüge bis 300 m. Seine Versuche, an die Brüder Wright anknüpften, vermittelten das erste Wissen über das Fliegen. Bei einem Flugversuch mit einem Eindecker erlitt er tödliche Verletzungen.

 

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