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Jackson-Pollock-Platz

Benannt nach einem international bekannten Künstler der Neuzeit (USA).

 

Jahnstraße

Friedrich Ludwig Jahn, der “Turnvater“ (1778-1852), trug durch rastlose Förderung der Turnkunst zur Hebung der physischen und moralischen Volkskraft wesentlich bei.

 

Jakob-Kaiser-Straße

Jakob Kaiser, geb. 08. Februar 1888 in Hammelburg, kam über die Buchbinderlaufbahn und den katholischen Gesellenverein zur Gewerkschaftsbewegung. Nach mehrfacher Verwundung als Kriegsteilnehmer 1914 bis 1918 wurde er 1918 Geschäftsführer des Gesamtverbandes der Christlichen Gewerkschaften in Köln, 1921 in Berlin und 1924 bis 1933 in Westdeutschland, wurde Reichstagsabgeordneter (Zentrum). Führend im Wiederstand gegen das Hitlersystem, konnte er sich am 20. Juli 1944 verborgen halten und 1945 die CDU mitbegründen. Als Vorsitzender der Partei für Berlin und die SBZ, Bundestagsabgeordneter und ab 1949 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen bis zu seinem aus Gesundheitsgründen erfolgten Rücktritt 1957. Er starb am 07. Mai 1961 in Berlin.

 

Jeschkenstraße

Benannt nach dem Jeschkengebirge in Nordböhmen, südwestlich von Reichenberg. Der Jeschken ist 1012 m ü. NN.

 

Jesuitenplatz

Nach dem päpstlichen Seminar der Jesuiten in Fulda benannt.

 

Johannes-Dyba-Allee

Benannt nach dem Fuldaer Erzbischof Dr. Johannes Dyba (1929 – 2000).

 

Johannes-Nehring-Straße

Benannt nach Johannes Nehring (geb. am 18. August 1902, gest. am 16. April 1930). Er war ein Meister im Hangsegelflug mit Weltrekorden im Höhen- und Streckenflug.

 

Johann-Gottfried-Seume-Weg

Benannt nach dem Schriftsteller Johann Gottfried Seume, geb. am 29. Januar 1763 in Poserna bei Weißenfels, gest. am 13. Juni 1810 in Treplitz. Er studierte in Leipzig Theologie und klassische Literatur. Nach erzwungenem Dienst in den nordamerikanischen Kolonien war er zeitweilig Offizier in Russland, später Korrektor in Grimma. Seume gilt als bedeutender Reiseschriftsteller.

 

Johann-Sebastian-Bach-Straße

Johann Sebastian Bach, der bedeutende Komponist der Barockzeit, wurde 1685 in Eisenach geboren und starb 1750. Meister der Polyphonie.

 

Joosstraße

Der bekannte Zentrumspolitiker und Senior der katholischen und christlichen Arbeiterbewegung Joseph Joos hat Fulda nach dem Krieg zu seiner zweiten Heimat und seinem neuen Wirkungsfeld gewählt. Er wurde am 13. November 1878 in Winzenhain (Elsaß) geboren. Nach seiner Lehre als Modelltischler wurde er 1902 Lokalredakteur seiner Heimatzeitung. 1903 kam er über einen Lehrgang des Volksvereins in Mönchengladbach in die Zentrale dieses Vereins, wurde Leiter des Verbandes, Vorsitzender der KAB. Ab 1919 nahm er als Reichstagsabgeordneter des Zentrums, als Stellvertreter des Vorsitzenden der Partei und Fraktion entscheidenden Einfluß auf die Politik, immer für eine Verständigung mit Frankreich bemüht. Nebenbei war er schriftstellerisch tätig. 1940 bis 1945 mußte er wegen seiner eindeutigen Haltung im Konzentrationslager Dachau zubringen. Nach dem Krieg war er in Fulda für die katholische Männerseelsorge und Männerarbeit tätig. Er starb in St. Gallen 1965.

 

Jordanisstraße

Benannt nach Ritter Jordanis von Colhusen, der ein zur Fuldaer Klostermeierei gehörendes Grundstück als Erblehen besaß, das er im Jahre 1205 notgedrungen zu veräußern suchte. Da jedoch Abt Heinrich das Lehen nicht in die Hände seiner kauflustigen Ministerialen gelangen lassen wollte, beauftragte er die Mönche Gunther und Bernhard sowie den Pfarrer Eberhard vom Johannesberg, dasselbe für 24 Mark zu erwerben.

 

Josef-Albers-Straße

Benannt nach dem deutschen Maler (1888 –1976), der in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurde .

 

Josef-Nüdling-Straße

Benannt nach Josef Nüdling, geb. 09. Dezember 1875 in Poppenhausen / Wasserkuppe, gest. 30. November 1952. Von 1919 bis zu seinem Tod war Josef Nüdling Pfarrer in Florenberg, zu dessen Pfarrei Bronnzell bis zum Jahre 1960 gehörte.

 

Josef-Schwank-Straße

Benannt nach Adam Joseph Schwank, geb. 1820 in Fulda, gest. 1902 in Frankfurt Main. Er war Jurist im Staatsdienst, Schriftsteller, Mitbegründer des Fuldaer Turnvereins und engagiert in der 1848er Bewegung. Der Hess. Landesbibliothek in Fulda machte er eine Stiftung von über 200 Manuskripten und über 7.000 Druckwerken.

 

Josefstraße

Benannt nach Zimmermeister Heinrich Josef Mahr, dem früheren Besitzer der Ackerfläche, welche die Straße durchschneidet.

 

Josephine-Grau-Straße

Benannt nach der Heimatschriftstellerin Josephine Grau, geb. 1852 in Schlüchtern, gest. 1920 in Fulda. In ihren Dichtungen befasste sie sich vor allem mit der geschichtlichen Vergangenheit Fuldas.

 

Judy-Chicago-Straße

Amerikanische Künstlerin und Autorin (1939- ).

 

Justus–Schneider-Weg

Benannt nach dem Direktor des Landkrankenhauses und Gründer des Rhönklubs (1876).

 

Rundgang 360
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