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Haasstraße

Josef Haas, geb. 1879, gest. 1960. Ursprünglich Volksschullehrer, wurde der Schüler von Max Reger, 1911 Kompositionslehrer (Stuttgart) , 1921 Professor an der Akademie für Tonkunst in München, Leiter der Kirchenmusikabteilung und Ehrendoktor. Er entwickelte über die Gregorianik Formen der Musik, um die Gläubigen an der Liturgie aktiv teilnehmen zu lassen. Bekannt seine Lieder, Oratorien, Messen und Opern (Tobias Wunderlich).

 

Habelbergstraße

Der Habelberg bei Tann, dem die Ulster in großen Bogen ausweicht, ist eine 707 m hohe, mit Basalt überdeckte waldige Erhebung, von der man einen schönen Ausblick in die Vorderrhön und in das mittlere Ulstertal hat.

 

Habsburger Gasse

Der Name ist eine Entstellung des alten Namens Haysbergergasse, in der die Kemenate der Herren von Heysberg (Haysberg) lag.

 

Haderwaldstraße

Benannt nach dem Haderwald am Dammersfeld, um dessen Besitz sich im Mittelalter der Abt von Fulda und der Bischof von Würzburg stritten.

 

Haimbacher Straße

Die nach dem Stadtteil Haimbach führende Straße. Haimbach, ein altes Dorf, das bereits kurz nach 800 eine Kirche hatte.

 

Hainburgweg

Die Hainburg, unweit Hainzells, gehörte dem Geschlecht von Blankenwald, einer Seitenlinie derer von Schlitz. Abt Bertho II. schleifte 1264 die Burg, die nicht wieder aufgebaut wurde. Er gründete auf Bitten derer von Blankenwald das Kloster Blankenau. Die Familie von Blankenwald scheint sich nach Schlitz zurückgezogen zu haben. Sie ist im 15. Jahrhundert noch nachweisbar. Vielleicht ist ein Familienzweig nach Fulda gegangen, denn 1470 und 1496 treten Bürgermeister mit dem Namen Blankwalt (Blanckwald) auf.

 

Hainzeller Straße

Hainzell, eines der “Zell“ – Dörfer rings um Fulda, das 1279 erst urkundlich auftritt, doch sicher älter ist. Spielt eine Rolle in der Geschichte derer von Blankenwald und des Klosters Blankenau.

 

Hamelner Straße

Benannt nach Hameln, Stadt an der Weser im Bundesland Niedersachsen. Hameln ist vor allem bekannt durch die Sage vom Rattenfänger von Hameln, welche die lokale Tradition auf das Jahr 1284 datiert. Das Bonifatiuskloster von Hameln ist eine fuldische Position der Sachsenmission, wohl schon zu Zeiten des Abtes Sturmi gegründet, da wo der Wegzug von Paderborn nach Hannover die Weser überschreitet. Von Fulda konnte man auf dem Wasserweg Hameln erreichen. Später verkaufte Fulda (1259) Hameln an das Bistum Minden. Im 14. Jahrhundert kam es an die Welfen.

 

Hammelburger Straße

Hammelburg wird als fränkische Siedlung und Burg schon 716 genannt und kam 777 mit seinem Umland an das Kloster Fulda. Es war fuldischer Verwaltungsmittelpunkt für 23 Ortschaften bis zur Säkularisation 1802 bis 1803 mit dem Sitz auf der Burg Saaleck, die im 12. Jahrhundert entstand und Mittelpunkt des Weinbaues war. Der Ort, im 13. Jahrhundert befestigt, bekam 1303 Gelnhäuser Stadtrechte. Ein Stadtbrand 1854 schädigte Stadtbild, erhalten Kirche (14. und 15. Jahrhundert), Rathaus (16. Jahrhundert), Kellerei (16. Jahrhundert), Schloss 1731. 1816 kam Hammelburg an Bayern.

 

Handelsweg

Der Weg ist ein Teil der ehemaligen alten Handelsstraße Antsanvia, Verkehrsverbindung zwischen Thüringen und Mainz.

 

Hangweg

Diese Bezeichnung deutet auf die Hanglage des Erschließungsgeländes hin.

 

Hans-Gutermuth-Straße

Hans Gutermuth (geb. am 22. August 1893, gest. am 16. Februar 1917) war Initiator des “Darmstädter Kreises“. Diese jungen Darmstädter widmeten sich dem Gleitflugsport an der Wasserkuppe. Gutermuth flog bereits 1912 über 800 Meter weit.

 

Hartungstraße

Gangolf Hartung, 1597 bis 1667, Chronist der Fuldaer Geschichte von 1607 bis 1666, also für die sehr abwechslungsvolle Zeit des 30 jährigen Kriegs mit den verschieden Ereignissen. 1659 bis 1660 war Hartung Bürgermeister der Stadt.

 

Hauckstraße

Benannt nach dem Fuldaer Heimatdichter und Bürstenmachermeister Wilhelm Hauck (geb. 06. Juni 1889, gest. 14. August 1966 in Fulda). Seine Jugenderinnerungen sind in dem Sammelband “Aus stillen Gassen” veröffentlicht, der ihn über die Grenzen Fuldas hinaus bekannt machte. Wilhelm Hauck ist auch der geistige Vater der “Familie Kimmelheinz“ mit “Tante Stine“, “Onkel Öleploatz“ und “Kläsje“ ,die zur Fuldaer Fastnacht gehören.

 

Hauneckstraße

Benannt nach der Burg Hauneck auf dem Stoppelsberg, die erst 1397 erwähnt wird. 1409 kaufte der Landgraf von Hessen den Rittern von Hune die Burg Hauneck ab. Die Ritter von Buchenau eroberten 1469 die Burg und zerstörten sie. Der Landgraf ließ sie aber 1482 bis 1489 wieder aufbauen. Die Burg wird noch 1572 als Amtssitz erwähnt. Vermutlich wurde sie im Dreißigjährigen Krieg zerstört.

 

Havelstraße

Gewichtiger rechter Nebenfluß der Elbe, der über Berlin-Spandau, Potsdam, Brandenburg und Havelberg der Elbe zufließt, früh schiffbar, stellt die Havel in Verbindung mit Kanälen eine bedeutungsvolle Verbindung zwischen Oder und Elbe dar.

 

Haydnstraße

Haydn, Komponist der ausgehenden Barockzeit. Geb. 1732, gest. 1809.

 

Heertorplatz

Benannt nach dem dort einstmals stehenden Heertor.

 

Heidelsteinstraße

Der 926 m hohe Heidelstein ist als mächtiges, urtümliches Gebirgsmassiv mit verschiedenen kleineren Erhebungen der Mittelpunkt der Rhön. Von der bayerisch-hessischen Grenze überspannt, ist der Dreiländerstein (Bayern, Hessen, Thüringen) nicht weit. So treffen sich jährlich die Mitglieder des Rhönklubs im Herbst am Heidelstein zur Gedenkfeier am Ehrenmal (Heidelsteinfeier).

 

Heiderweg

Benannt nach dem 1. Vorsitzenden des Naturschutzbeirates.

 

Heidestraße

Benannt nach dem Heidekrautgewächs, der wichtigsten Pflanzenart der nordwestdeutschen Heide.

 

Heiligenstädter Straße

Heiligenstadt ist die Hauptstadt des ehedem mainzischen Eichsfeldes (mainzisch ab dem 9. Jahrhundert bis zur Säkularisation) und erhielt 1227 Stadtrechte. Die Stadt gehört seit 1929 zur Diözese Fulda. Chorherrenstift St. Martin (1000-1803), Jesuitenkolleg mit Gymnasium, Marienkirche (12./13. Jahrhundert), Aegidienkirche (13./14. Jahrhundert).

 

Heinemannstraße

Benannt nach Gustav Heinemann, der in den Jahren 1969 bis 1974 Bundespräsident war. Geb. 1899, gest. 1976. Jurist und Politiker, nach 1945 Mitglied der CDU. Von 1946 bis 1949 Oberbürgermeister von Essen, von 1974 bis 1948 zugleich Justizminister von Nordrhein-Westfalen, 1949 bis 1953 MdB, wurde er 1949 Bundesinnenminister. Da Heinemann die Wiederbewaffnung Deutschlandes ablehnte, verzichtete er auf sein Ministeramt und trat aus der CDU aus. 1953 Mitbegründer der Gesamtdeutschen Volkspartei, die für eine Neutralisierung Gesamtdeutschlands eintrat, jedoch bei den Bundestagswahlen ohne Erfolg blieb. Nach Auflösung der Partei wurde Heinemann Mitglied der SPD und wieder MdB. In der großen Koalition übernahm er das Bundesjustizministerium.

 

Heini-Dittmar-Straße

Heini Dittmar, bekannter Konstrukteur und Segelflieger, dessen berühmte Schöpfung, der "Condor", noch heute geflogen wird. Mit einem der ersten Flugzeuge der Condor Serie (Condor I) gewann Heini Dittmar mehrere Wettbewerbe, und flog 1934 einen Höhenweltrekord mit 4675 m in Rio de Janeiro. Am 2. Oktober 1941 übertrifft Heini Dittmar mit dem Raketenflugzeug Messerschmitt Me 163 mit 1003 km/h als erster Mensch die 1000-km/h-Barriere.

 

Heinkelstraße

Benannt nach Ernst Heinrich Heinkel (geb. 24. Januar 1888, gest. am 30. Januar 1958). Heinkel war Konstrukteur einer Vielzahl von Flugzeugtypen und gründete 1922 die Ernst-Heinkel-Flugzeugwerke Warnemünde, die Stammfirma späterer Unternehmen.

 

Heinrich-König-Straße

Benannt nach dem in Fulda am 13. März 1790 geborenen Schriftsteller, Publizist und Politiker, Heinrich König, dessen überregionale Bedeutung vor allem auf dem Gebiet des historischen Romans anerkannt ist. Von den erzählenden Dichtungen ist der Roman “Die Clubisten in Mainz“ das beste Werk. Gest. 1869 in Wiesbaden.

 

Heinrich-von-Bibra-Platz

Fürstbischof Heinrich von Bibra (1759 bis 1788), einer der bedeutendsten Äbte des Klosters. Unter ihm wurden die Stadtpfarrkirche, die Frauenbergkirche sowie die alte Landesbibliothek gebaut. Reformierte das Schulwesen, die Finanzen, baute Straßen, sorgte für Forst- und Landwirtschaft. Bezeichnend sein Interesse für soziale Fragen.

 

Heinrich-von-Kleist-Straße

Heinrich von Kleist, geb. 18. Oktober 1777 in Frankfurt a.d. Oder, gest. 21. November 1811 am Wattensee bei Potsdam. Dichter (Die Familie Schroffenstein / Der zerbrochene Krug / Das Käthchen von Heilbronn).

 

Hellersgrundstraße

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Hellerstraße

Professor Dr. Dominikus Heller, 1878 bis 1959 Professor für Exegese am Priesterseminar Fulda, befasste sich mit Themen fuldischer Geschichte, besonders mit der Geschichte der Pfarreien des Territoriums Fulda, und fertigte Übersetzungen lateinischer Texte geschichtlichen Inhalts.

 

Herbsteiner Straße

Herbstein, eine alte Fuldische Stadt, war Sitz eines fuldischen Gerichtes bis zur Säkularisation. Ursprünglich “Trutbrathestein“ genannt, dann “Heribrahteshusen“ und “Heribertesstein“. Die Stadt und das umliegende Gebiet waren in der letzten Zeit fuldische Exklave. Herbstein hat im Mittelalter wohl auch eine Burg besessen und zeigt in Befestigung und besonders der Kirche noch zahlreiche Zeugen einer reichen Geschichte.

 

Hermann-Muth-Straße

Benannt nach Dr. rer. pol. Hermann Muth, geb. 06. Juli 1895 in Fulda, gest. 29. Januar 1971 in Fulda. Dr. Muth war maßgebend am Wiederaufbau der Fuldaer Wirtschaft nach dem Krieg beteiligt und hat viele Ehrenämter bekleidet. Von 1945 bis 1952 war er der erste Präsident der Industrie- und Handelskammer Fulda, die auf seine Anregung als selbstständige Kammer ins Leben gerufen worden ist. Schon die Wahl des Themas seiner Frankfurter Dissertation aus dem Jahre 1921, die sich mit der öffentlichen Armenpflege in Fulda befasste, zeigt sein sozial- und kommunalpolitisches Interesse. Als CDU-Politiker, Mitglied der Stadtverordnetenversammlung seit 1948, Stadtverordnetenvorsteher von 1952 bis 1964, war er an vielen schwierigen kommunalpolitischen Entscheidungen beteiligt. Seine Verdienste wurden durch hohe Auszeichnungen, u. a. durch die Verleihung des Großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1960 gewürdigt.

 

Herrleinstraße

Der Fuldaer Hofmaler Johann Andreas Herrlein wurde 1723 in Münnerstadt geboren und starb zu Fulda im Jahre 1796.

 

Hersfelder Straße

Von der Einsiedelei Hersfeld aus pflanzte Sturm das Kreuz für das Kloster Fulda (744). Bischof Lull (Mainz) gründete 768 Kloster Hersfeld als “Trutz-Fulda“. Nach Lulls Tod erfolgte Aussöhnung der beiden Abteien. Raban weiht die Hersfelder Kirche (850), Fuldaer Mönche wurden in Hersfeld Äbte. Hersfeld war als reichsunmittelbares Kloster (755) reich an Besitz in der Umgebung und in Thüringen. Lambert schrieb die Hersfelder Annalen (Zeit Heinrichs IV.). In der Auseinandersetzung des Abtes mit der Bürgerschaft (1378) verlor der Abt. Kassel mischte sich ein und erreichte 1606 die Auflösung des Klosters und Eingliederung des Besitzes nach Hessen Kassel (1648). Die mächtige Klosterkirche wurde 1701 durch Brand zerstört.

 

Hessenstraße

Die Hessen als Nachfolger der Chatten, schlossen sich gegen 500 dem Verband der Franken an. Das Land Hessen entstand aus der Teilung Hessen-Thüringen nach dem Tode der hl. Elisabeth mit Marburg und Kassel als Zentrum. 1567 erfolgte die Teilung Hessens in Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt.

 

Heuss-Straße

Benannt nach dem ersten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1959 Theodor Heuss. Geb. 1884, gest. 1963. Schriftsteller und Politiker, von 1945 bis 1946 Kultusminister von Württemberg-Baden. 1946 Mitbegründer der FDP. In der demokratisch liberalen Tradition Südwestdeutschlandes wurzelnd, verlieh er dem Amt des Bundespräsidenten Würde und Ansehen und fand weiterhin Anerkennung als Repräsentant des geistigen Deutschland.

 

Himmelsbergstraße

Der Himmelsberg westlich von Fulda, 490 m hoch, spielt mit dem auf der Höhe gelegenen Blaubrunnen in der Grenzbeschreibung der Karlmannschenkung für das Kloster Fulda eine besondere Rolle. Ortesweg und Antsanvia werden dabei im dortigen Verlauf genannt.

 

Hinter den Löhern

Die Straße zieht sich in ihrem südlichen Abschnitt hinter den früher hier gelegen Lohgerbereien hin.

 

Hinterburg

Der hinter der alten Abtsburg liegende Ortsteil. So die bisherige Deutung. Es ist aber auch möglich, dass es sich hier um die “Hintere Burg“ handelt, im Gegensatz zu der im Gebiet der heutigen Domdechanei gelegenen Abtsburg. Die “Hintere Burg“ wäre demnach zum Schutze und als Sperre der langen Brücke und der Langebrückenstraße gebaut worden, denn die Anlage des “Angels“ deutet in seiner merkwürdigen Geländeführung auf einen Burggraben hin, der die Burg von dem darbüberliegenden Hang abtrennte.

 

Hintere Schleifersgasse

In dieser Straße hatten sich Anfangs vorzugsweise die Scherenschleifer angesiedelt.

 

Hirtenweg

Benannt nach dem alten Hausnamen “die Hirte“ des Anwesens Auth, dessen jetziger Besitzer die Familie Wetter ist.

 

Hohenlohestraße

Benannt nach dem fränkischen Fürstengeschlecht. Das fränkische Fürstengeschlecht Hohenlohe wird Mitte des 12. Jahrhunderts erstmals erwähnt. Es nannte sich nach der  Burg Hohenlohe, die die wichtige Straße Frankfurt – Augsburg beherrschte.  Das Geschlecht gelangte in staufischen Diensten zu Bedeutung.

 

Höhenweg

Der “Höhenweg“ erhielt seinen Namen, weil die Bewohner des Oberdorfes über diese Höhe nach Fulda gingen. Meist wurde “Heie“ gesagt, was soviel wie Höhe bedeutet.

 

Hoherodskopfstraße

Der Hoherodskopf (767m über NN.) stellt zusammen mit dem Taufstein (773m über NN.) die beiden höchsten benachbart liegenden Erhebungen des Vogelsberges dar.

 

Horas Brücke

Benannt nach der dort liegenden Eisenbahnstrecke Fulda-Gießen.

 

Horaser Weg

Der Name des Stadtteiles Horas lautete ursprünglich wie der seines Baches, Horaha bzw. Hora d.h. sumpfiger Bach.

 

Hornungsmühle

Benannt nach einer im Flußbett des ehemaligen alten Fuldakanals gelegenen Mahl- und Schneidemühle. Diesen Namen führt der Verbindungsweg zwischen der Johannisstraße und dem Licht- und Luftbad.

 

Huberstraße

Prof. Dr. Kurt Huber, Berater der Geschwister Scholl, wurde am 24. Oktober 1893 in Chur geboren. Über Stuttgart nach München gekommen, widmete er sich der deutschen Musikforschung. 1942 bis 1943 kommt er mit der oppositionellen Studentengruppe, so mit dem Kreis um die Geschwister Scholl, in Berührung. Er verfasst gegen den Terror Flugblätter zur sittlichen Erneuerung, so auch das, welches die Geschwister Scholl verteilten. Deshalb vor Gericht gestellt und verurteilt, wurde er am 13. Juli 1943 hingerichtet.

 

Hubertusring

Der Hubertusring wird aus den um die Kirche St. Hubertus liegenden Straßen gebildet.

 

Hubertusstraße

Benannt nach dem heiligen Hubertus (geb. um 655, gest. 727). Seit 703/705 Bischof von Tongern-Maastricht. Als Patron der Jäger seit dem 10. Jahrhundert verehrt.

 

Hummelskopfstraße

Benannt nach dem 416 m ü. NN. hohen Hummelskopf im Staatsforst Fulda Nord.

 

Hundeshagenstraße

Die Straße ist benannt nach Johann Christian Hundeshagen 1783 bis 1834, der von 1821 bis 1824 als Forstmeister und Direktor der Forstlehranstalt in Fulda tätig war.

 

Hünfelder Straße

Hünfeld, auf einem Hügel inmitten des Hunefeldes gelegen, kam schon 781 durch Schenkung Karls des Großen an das Kloster Fulda. Hier entstand ein Kloster und eine Siedlung, die 1310 von Abt Heinrich (Gelnhäuser) Stadtrecht bekam, nach dem schon 1244 ein Markt vorhanden war. Hünfeld blieb bei Fulda bis zur Säkularisation, mehr als 1000 Jahre. 1821 wurde Hünfeld Kreisstadt der Provinz Fulda. 1866 erfolgte Anschluß an das Eisenbahnnetz. Durch die Gebietsreform verlor die zu einer industriell bestimmten Ortschaft ausgewachsene Stadt Hünfeld die Kreisbehörde und wurde samt Umland selbst dem Kreis Fulda angeschlossen.

 

Rundgang 360
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