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Fasaneriestraße

Die Straße führt als Allee von der Bronnzeller Straße zum Schloss Fasanerie. Sie ist benannt nach dem ehemaligen Sommerschloss der Fuldaer Fürstbischöfe, unter Einbeziehung älterer Teile ist es eine Schöpfung Amand von Busecks und seines Hofbaumeisters Gallasini. Durch die Säkularisation kam das Schloss zunächst an das Haus Oranien. In der Zeit der Franzosenherrschaft diente es zeitweise als Lazarett und wurde später von Napoleon seinem Marschall Duroc geschenkt. 1816 kam es an Kurhessen. Seit 1882 gehört es den Landgrafen von Hessen, das Schloss diente bis 1917 Sommerresidenz der Landgräfin Anna von Hessen, Prinzessin von Preußen. Das Innere des Hauses wurde durch Landgraf Philipp von Hessen als Vertreter der Kurhessischen Hausstiftung zu einem Museum mit bedeutender Antikensammlung ausgestaltet.

 

Faustinusstraße

Erinnerung an den Fuldaer Stadtpatron.

 

Faust-Remmert-Weg

Nach den beiden berühmten Fuldaer Motorradfahrern (Beiwagen) benannt.

 

Feldstraße

Die ins Feld führende Straße.

 

Ferdinand-Braun-Straße

Der berühmte Physiker und Röntgenologe Ferdinand Braun, Sohn des Amtsgerichtssekretärs C. Braun, wurde im Jahre 1850 zu Fulda geboren. Er erhielt 1909 zusammen mit Marconi den Nobelpreis für Physik. Erfinder der Braunischen Röhre. Er starb während des Weltkrieges (1918) in Amerika, seine Asche ist auf dem Mittlern Totenhofe beigesetzt.

 

Ferdinand–Schneider-Straße

Benannt nach dem Erfinder und Radioamateur zu Marconis Zeiten (1866 – 1955).

 

Finkenberg

Der Finkenberg mit 422m Höhe ist ein bewaldeter Bergrücken westlich von Mittelrode und gehört zum Staatsforst Großenlüder.

 

Fischerberg

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Fischerweg

Benannt nach einem alten Flurnamen “Die Fischerbeete“.

 

Flemingstraße

Benannt nach dem  Soldaten Joshua Fleming, der 1991 im Golfkrieg gefallen ist.

 

Florenberger Straße

Benannt nach dem Florenberg mit der alten, der hl. Flora geweihten Kirche für die umliegenden kirchenlosen Dörfer. Gegründet durch Abt Huoggi (891-915), dann zur Pfarrei Margrethenhaun gehörig, später selbstständig.

 

Florengasse

Die Florengasse führt ihren Namen nach dem Florenberg, in dessen Kirche die Gebeine der hl. Flora in den ersten Zeiten des Klosters übertragen worden sind. Die Florengasse war ehedem die geschlossene Siedlung der Metzgerzunft.

 

Försterweg

Johann Adam Förster, geb. 1795 in Grüsselbach, gest. 1980 in Williamsborg bei New York. Bei seinem Studium, so auch in Jena und Marburg, vertrat er die Freiheitsideale und musste die Zeit von 1823 bis 1830 auf der Festung Spangenberg verbringen. Danach gründete er in Fulda die Demokratische Zeitung “Deutsches Volksblatt“. 1846 wurde er Bürgermeister in Hünfeld. Als Abgeordneter in der Nationalversammlung (auch für Fulda) stimmte er gegen Preußen. Wegen der politischen Spannungen um 1850 (Schlacht von Bronnzell) musste er seine Heimat verlassen. Er ging nach Amerika. 1848 hatte ihm die Stadt Fulda die Ehrenbürgerschaft zuerkannt. 

 

Forsthausstraße

Benannt nach dem früher hier stehenden Forsthaus.

 

Forststraße

Die Forststraße und in ihrer Verlängerung die Reichenberger Straße führen direkt in den Niesiger Forst.

 

Frankenstraße

Benannt nach dem westgermanischen Volksstamm der Franken, die durch Chlodwig (482-511) die Grundlage für die nachfolgende Karolingische Entwicklung in Deutschland wie Frankreich schufen. Namengebend für das spätere Herzogtum Franken.

 

Frankfurter Straße

Die große, die beiden Handelszentren Frankfurt und Leipzig verbindende Handelsstraße führt durch Fulda. – Frankfurt, freie Reichsstadt, seit 1356 Wahlort deutscher Könige, von 1562 bis 1762  auch Krönungsort, erfuhr durch die Versammlung in der Paulskirche (1848) und als Sitz des Deutschen Bundestages von 1815 bis 1866 auch in Napoleonischer Zeit eine Vorrangstellung. 1866 verlor Frankfurt Reichsfreiheit, wurde preußisch. Heute wirtschaftlicher Mittelpunkt Hessens, führend im Bankenwesen. Stark zerstört wurde die Stadt modern wieder aufgebaut. (Hochhäuser) Die große Ausfallstraße nach Süden, schließt sich an die Löherstraße an und mündet an der Eisenbahnunterführung am Ende der Berliner Straße in die Bronnzeller Straße.

 

Frankstädter Straße

Stadt im ehemaligen Sudetenland, welches zu Tschechien gehört.

 

Franzensbader Straße

Benannt nach Stadt und Badeort im Kreis Westböhmen, Tschechoslowakei.

 

Franzosenwäldchen

Benannt nach dem ehemals mit Bäumen bepflanzten kleinen Platz “Am Franzosengrab“. Das nach der Niederlage Napoleons bei Leipzig über Fulda zurückflutende Heer ließ zahlreiche Typhuskranke in der Stadt zurück, von denen viele starben und hier in einem Massengrab beerdigt wurden.

 

Franz-Schubert-Straße

Franz Schubert, der bekannte Liederkomponist, geb. 1797, gest. 1828 in Wien.

 

Friedensstraße

Die Friedensstraße erhielt ihren Namen nach Beendigung des Weltkrieges.

 

Friedrich-Harth-Straße

Benannt nach Friedrich Harth, Regierungsbaurat in Bamberg, er führte seit 1911 Segelflüge durch, konstruierte flügelgesteuerte Segelflugzeuge, 1916 erster bedeutender Segelflug in Europa am Heidelstein, Starthöhe um 10 m überhöht. Er flog 1921 über dem Heidelstein/Rhön einen Weltrekord.

 

Friedrich-Stengel-Straße

Friedrich Joachim Stengel, fuldisch-fürstlicher Bauinspektor von 1722 bis 1730, besonders eingesetzt beim Bau der Orangerie, die er nach den Plänen Maximilians von Welsch ausführte. Geb. 1694 in Zerbst, gest. 1787 in Saarbrücken. Stengel  kam 1722 von Gotha nach Fulda und verließ 1730 Fulda wieder. In Hessen hat er im Schloss Biebrich mit Welsch zusammengearbeitet, ebenso in Usingen, Gräfenwiesbach sowie Schloss und Kirche in Erbach. In Fulda war er neben der Orangerie vermutlich noch im Jagdschloss Tiergarten und im Gutshof  von Bronnzell tätig.

 

Friedrichstraße

Benannt nach Kurfürst Friedrich Wilhelm (1831-1860). Die Straße hieß ehemals Schmiedegasse.

 

Friesenstraße

Benannt nach germanischen Volksstamm.

 

Fritzlarer Straße

Bonifatius fällte die Donareiche und verwandte ihr Holz zum Bau der Kirche des von ihm gegründeten Petersklosters (724) Fritzlar. Hier weilte Sturmius bei Wigbert zur Ausbildung. In dem gegenüberliegenden fränkischen Kastell Büraberg gründete Bonifatius ein Bistum, das aber keine lange Lebensdauer hatte. In Fritzlar fand die Königswahl des Sachsenherzogs Heinrich I. statt, dem die Franken auf Wunsch Konrads I. (der in Fulda begraben liegt) durch Eberhard die Krone antrugen. Fritzlar, seit dem 8. Jahrhundert schon mainzisch, hatte eine lebhafte mittelalterliche Geschichte, deren Symbole Dom, Rathaus, Hochzeitshaus, Stadtbefestigung, Kloster das Stadtbild prägen. Nach der Säkularisation hessisch.

 

Fritz-Stamer-Straße

Benannt nach Fritz Stamer (geb. am 28. November 1887, gest. am 16. November 1937). Fritz Stamer war erster Segelfluglehrer und entwickelte Ausbildungsmethoden. Er war 12 Jahre als Flugleiter auf der Wasserkuppe.

 

Fuldaer Weg

Der über Horas nach Fulda führende Weg.

 

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