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Carl-Schurz-Straße

Carl Schurz, deutscher Revolutionär und amerikanischer Staatsmann. Geb. 1829 in Liblar bei Köln, gest. 1906 in New York. Im pfälzisch-badischen Aufstand 1849 wurde er gefangen, entfloh aber und befreite 50 politischen Freunde. Seit 1852 lebte er in den USA, trat der Partei der Republikaner bei, wurde 1861 Gesandter in Spanien und von 1869 bis 1875 Senator. 1877 bis 1881 war er Innenminister, trug wesentlichen Anteil an der Wahl Lincolns, war General im Sezessionskrieg, bekämpfte als Journalist und Redner die Korruption unter Grant und schuf durch eine Zivildienstreform die Voraussetzungen für ein unpolitisches Beamtentum.

 

Carl-Zeiss-Straße

Benannt nach dem Mechaniker und Unternehmer Carl Zeiss (geb. 1816, gest. 1888). Er gründete 1846 in Jena eine feinmechanisch-optische Werkstätte, aus der sich, nachdem der Physiker und Sozialreformer Ernst Abbe in das Werk eingetreten war, das weltbekannte Unternehmen zur Herstellung feinmechanischer und optischer Geräte entwickelte. 1948 wurden die in der DDR gelegenen Werke enteignet. Ernst Abbe errichtet die Carl-Zeiss-Stiftung, deren Stiftungswerk die Verwaltung und Entwicklung der Zeiss-Stiftung als besonderer Unternehmensform ist, die ihren Mitarbeitern ein Höchstmaß an sozialer und finanzieller Sicherheit gewährleistet. Außerdem dient sie der Förderung der Naturwissenschaften.

 

Chattenstraße

Benannt nach dem germanischen Stamm der Chatten, die in der Völkerwanderungszeit im Einzugsgebiet von Eder, Fulda und Lahn blieben und gegen 500 dem fränkischen Stammesverband anschlossen. Sie sind Vorgänger der Hessen.

 

Christian-Wirth-Straße

Benannt nach dem Gründer der Dura-Tufting GmbH (1955).

 

Columbastraße

Benannt nach Luca Antonio Columba, geb. 1661 in Arogno bei Lugano, gest. 1737. Er schuf im Fuldaer Dom die Evangelisten Bilder in der Kuppel und mehrere Prophetenmedaillons in den Seitenschiffen und im Altarraum.

 

Comostraße

Mit Como ist Fulda seit 1960 durch Städtepartnerschaft verbunden. Como, 196 v. Chr. als Castum auf älterer Grundlage entstanden, liegt reizvoll am Comer See. Von Cäsar gefördert, Geburtsstadt Plinius des Älteren und Plinius des Jüngeren. Im Mittelalter gegen Mailand auf der Seite Barbarossas. Später wieder mit dem wechselvollen Schicksal Mailands verbunden. Als Zeugen der Vergangenheit innerhalb der Stadtmauern Dom, auf alten Fundamenten, 13. und 14. Jahrhundert, daneben das Broletto (Rathaus) mit Stadtturm, Bischöfliches Palais, St. Fedele (12. Jahrhundert), St. Abbondio (11. Jahrhundert), Baradello (Burg, 12. Jahrhundert), barocke Häuser und Villen (Villa Olmo) und Kirchen (St. Cecilia). In Como wurde Alesandro Volta geboren (1754 bis 1827). Denkmal und Volta-Tempel. Como hat 85.000 Einwohner, ist Mittelpunkt der Seidenindustrie und Hauptstadt der Provinz Como.

 

Corveyer Straße

Kloster Corvey wurde 815 von Corbie (Pikardie) aus als Benediktinerkloster gegründet. Von Ludwig dem Frommen gefördert, blühte das papstunmittelbare (981) und reichsunmittelbare (823) Kloster auf. Von hier kam Ansgar, Bischof von Hamburg (gest. 865), der Nordlandmissionar. Bekannte Klosterkirche mit Westwerk. Nach Bursfelder Reform (1505) kam neue Blüte. Seit 1779 Bistum. 1802 säkularisiert. Corvey kam mit Fulda und Weingarten an Wilhelm von Oranien (1803 bis 1806).

 

Creditonstraße

In Crediton, Wessex, wurde Bonifatius (Winfrid) geboren, um 675. Bistum bis 1050, für die Grafschaft Devon. Fulda steht seit einigen Jahren mit Crediton in Verbindung.

 

Rundgang 360
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