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Aachener Straße

Benannt nach Aachen, der Krönungsstadt der deutschen Kaiser des Mittelalters, Symbol für die deutsche Einheit.

 

Abt-Hadamar-Straße

Benannt nach dem Mönch Hadamar, der in den Jahren 927-56 Abt des Klosters Fulda war. Im Auftrag Otto d. Gr. unternahm er mehrere Reisen nach Rom, mit welchen jeweils auch Privilegienbestätigungen durch die Päpste verbunden waren.

 

Abt-Richard-Straße

Abt Richard, Abt des Klosters Fulda 1018 bis 1039, vor dem Reformabt des Klosters Amorbach. Seine Fuldaer Wahl von Kaiser Heinrich II. gewünscht, der ihm dann für die Fulda 1019 Markt-, Münz- und Zollrecht gab. Der Besuch von Papst Benedikt VIII (1020) im Fuldaer Kloster war das bedeutendste Ereignis seiner Amtszeit. Er Gründete 1020 das Reformkloster Andreasberg (Neuenberg, eingeweiht 1023) mit Bardo als erstem Propst. Dort wurde er unter dem Hochaltar beigestzt.

 

Abtstor

Das Abtstor diente nicht nur zum Durchgang in die außerhalb der Stadtmauern gelegene Altenhöfer Gemeinde sowie in die Tränke und die Hinterburg, sondern beherrschte auch an den Eingang in die alte Abtsburg. In den Jahren 1804-06 wurde es abgebrochen.

 

Adalbert-Stifter-Straße

Adalbert Stifter, geb. 23.10.1805 in Oberplan (Böhmerwald), gest. 28.01.1868 zu Linz. Dichter und realistischer Erzähler, Erzieher und Schulrat (Bunte Steine, der Nachsommer, Witiko, Hochwald).

 

Adalbertstraße

Die Straße wurde zur Erinnerung an den letzten Fürstbischof Fuldas benannt. (Adalbert III. von Harstall, geb. 19. März 1737, gest. 8. Oktober 1814, Propst zu Thulba, zum Fürstbischof konsekriert am 24. Mai 1789. Er gründete Witwenkassen für Lehrer, Zivil- und Militärbedienstete , eine Vorschulklasse, ein Waisenhaus, ein Arbeitshaus und sanierte in vorbildlicher Art die Finanzen. Am 22. Oktober 1802 wurde er von Wilhelm Friedrich v. Oranien gezwungen, die weltliche Herrschaft niederzulegen, da diesem Fulda als Entschädigung zugesprochen worden war (Säkularisation). Harstall übersiedelte als Bischof in das heutige Stift Wallenstein.

 

Adam-Trabert-Straße

Adam Trabert, 1822 in Fulda geboren und 1914 gestorben, Politiker und Dichter. Gab 1849 das großdeutsch-demokratische Wochenblatt “Wacht auf“ heraus. Längere Festungshaft in Spangenberg. Später in Österreich Generalsekretär der Staatsbahnen.

 

Adenauer Straße

Benannt nach Bundeskanzler Konrad Adenauer, geboren 1876, gestorben 1967, dem Vorkämpfer der Europäischen Einigung und profilierten Kanzler der Bundesrepublik, dem es gelang, dem deutschen Volk nach 1945 wieder Ansehen und Vertrauen zu sichern.

 

Adolf-Bolte-Straße 

Benannt nach dem Fuldaer Bischof (1959-1974).

 

Agnes-Huenninger-Straße 

Benannt nach einer Frau, die in den USA einen lange vor dem Zweiten Weltkrieg ausgewanderten Fuldaer heiratete. Nach dem Tod ihres Mannes kam sie 1952 in die Barockstadt. Hier gründete Sie den deutsch-amerikanischen Klub. Vielen hier stationierten Amerikanern blieb sie als „Mutter der Soldaten“ in Erinnerung. 

 

Agricolastraße 

Benannt nach dem ehemaligen Hauptlehrer in Johannesberg Alfons Agricola (geb. 1888, gest. 1969). Heimat- und naturkundlich interessiert, veröffentlichte er viel in den Buchenblättern und verfasste die Chronik von Johannesberg. Er gründete hier den Sportverein und hat den ersten Sportplatz geschaffen.

 

Albinstraße 

Benannt nach dem Hofmaler der Fuldaer Fürstäbte Konrad Albin (1676–1691). 

 

Alemannenstraße 

Germanischer Volksstamm, der letztlich in Baden, dem Elsass und in der Nordschweiz ansässig wurde, gehörte zum suebischen Stammesverband. 

 

Alexander-Lippisch-Straße 

Dr. Alexander Martin Lippisch (geb. 2.11.1894  -  gest. 11.02.1976). Flugzeugbauer und Pionier der Aerodynamik. Sein bekanntestes Flugzeug war die Messerschmitt Me 163. 

 

Alexander-Schleicher-Straße

Alexander Schleicher (geb. 22.05.1901 in Huhnrain/Poppenhausen, gest. 26.04.1968 in Fulda); Flugzeugkonstrukteur. Im Rhönwettbewerb 1926 gewann Alexander auf 'Hols der Teufel' einen Preis als fleißigster Flieger. Das Preisgeld bildete den Grundstock für die Gründung der Firma 'Alexander Schleicher Segelflugzeugbau'. Der "Alexander Schleicher Flugzeugbau" ist der Welt ältester Hersteller von Segelflugzeugen und Motorseglern und immer noch und immer wieder an der Weltspitze mit seinen Konstruktionen. 

 

Alfred-Dregger-Allee 

geb. 10.12.1920 Münster, gest. 29.06.2002, in Fulda Abitur 1939; Kriegsdienst bis 1945, zuletzt als Bataillonskommandeur an der Ostfront; 1946-1949 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften in Tübingen und Marburg; 1950 Dissertation; zunächst Referent beim Bundesverband der Deutschen Industrie; dann beim Deutschen Städtetag; 1956 jüngster Bürgermeister der Bundesrepublik in Fulda; er übte das Amt bis 1970 aus; 1962 erstmals im hessischen Landtag; zeitweise CDU-Fraktionsvorsitzender; seit 1967 Vorsitzender der hessischen CDU, seit 1969 im Bundesvorstand; 1977-1983 stellvertretender Bundesvorsitzender; 1982-1991 Vorsitzender der Bundestagsfraktion.

 

Alter Postpfad

Im Ortsteil Horas gelegener Weg, den die Postboten zu gehen pflegten.  

 

Altstädter Straße 

Benannt nach den in Niesig wohnenden Heimatvertriebenen, Stadt in Sudetenland. 

 

Altvaterstraße 

Das Altvatergebirge ist der südöstliche Teil der Sudeten, 1490 m hoch, Symbol für die Landschaft der oberen Oder.

 

Am Alten Roth 

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Alten Schlachthof 

Benannt nach dem dort ehemals stehenden „Alten Schlachthof“.

 

Am Alten Teich 

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Badegarten 

Benannt nach den Badehäuschen, die früher längs der Fulda standen, und dem anschließenden parkähnlichen Garten wie nach dem ehemaligen eingezäunten Licht- und Luftbad des Naturheilvereins. 

 

Am Berg 

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Bildstock 

Der um 1700 errichtete Bildstock (Kreuzbild bzw. Antonius v. Padua, seitlich Michael und Katharina) steht an einem Feldweg Richtung Rodges. 

 

Am Brückenacker 

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Brückenrasen 

Ein Rasenstück an einer Brücke über die Fulda gelegen. 

 

Am Dingelfeld 

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Dorfanger 

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Dorfbach 

Benannt nach dem Bach, der durch den Ortsteil Horas fließt. 

 

Am Eichwald 

Benannt nach einem in der Nähe liegenden Eichenwald innerhalb des Röhlingswaldes.

 

Am Eisweiher 

Nach dem heute trockengelegten Weiher benannt, auf dem früher Eis für die Brauereien gebrochen wurde.

 

Am Engelbach 

Benannt nach dem dort fließenden kleinen Bach.

 

Am Erbach 

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Frauenberg 

Der Berg unserer lieben Frau. Er hieß in alter Zeit Bischofsberg, da Bonifatius auf diesem Berg wohnte, wenn er sein Kloster besuchte. Abt Ratgar gründete dort ein Chorherrenstift, der hl. Maria geweiht. Seit Mitte des 11. Jhs. Benediktinerkloster, im Bauernkrieg zerstört, wurde 1623 von Franziskanern übernommen. 1757 Brand der Kirche, Neubau 1758-1762.

 

Am Gartenbrunnen 

Benannt nach dem dort bestehenden Gartenbrunnen.

 

Am Haimberg 

Benannt nach einem Ausläufer des Vogelsberges, dem 415,8 m hohen Haimberg. Bei Grabungen unter Prof. Vonderau wurden vorgeschichtliche Funde freigelegt.

 

Am Heiligenfeld 

Nach einer alten Flurbezeichnung benannt.

 

Am Hirtsrain 

Hirtsrain ist eine mundartliche Form für “Hirtenrain“, einen ehemaligen Weideplatz  vor der südlichen Stadtmauer.

 

Am Hofstück 

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Honigberg 

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Hopfengarten

Hopfengarten ist eine alte Flurbezeichnung dieser Gegend, wo einst Hopfen angebaut wurde. 

 

Am Jagdstein 

Die Straße ist nach der Flurlage  “Am Jagdstein“ benannt, die weiter östlich, an der Petersberger Straße, liegt. Der Flurname kommt noch in einem anderen Teil unserer Gemarkung vor und geht darauf zurück, dass sich die Jäger an diesem alten Grenzstein zur Treibjagd sich zu versammeln pflegten. 

 

Am Kaisersacker 

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Kalkbruch 

Benannt nach dem einst hier vorhandenen Kalkbruch.

 

Am Kalvarienberg 

Die hinter dem Frauenberg liegende Erhebung ist Kalvarienberg benannt. 1736 wurde hier eine große Kreuzigungsgruppe errichtet,  zu der Stationen hinaufführen.

 

Am Kapellenrain 

Benannt nach einer um 1920 abgebrochenen Kapelle. 

 

Am Karlshof

Diese Straße wurde nach dem Hofgut “Karlshof“ benannt. Der Karlshof war kein alter Maberzeller Hof. Er erstand erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 1912 und 1913 wurden die Scheunen des Hofes durch ein Großfeuer vernichtet.

 

Am Kindelsfeld 

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Kleegarten

Alter Flurname 

 

Am Kreuzacker

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Kronhof 

Der Name lautete ursprünglich “Gronhof“ (Krunhof), d.h. der im grünen, an einem Wiesengelände liegende Gutshof, Grönhof (Grünhof), findet sich mehrfach. So gab es früher einen Grunehof bei Schlüchtern und bei Leichtersbach. Frankfurt am Main hat heute noch einen Grünhof. 

 

Am Langen Acker 

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Lindenacker

“Am Lindenacker“ wurde das Gebiet der Domäne genannt, nach dem Acker, der östlich des alten Lindenplatzes mit den großen Linden lag. Sie wurden 1860 gefällt. 

 

Am Linken Stump

Benannt nach dem alten Flurnamen. 

 

Am Märzrasen 

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Mühlbach 

Dieser Name bezieht sich auf den hier vorhandenen Mühlgraben.

 

Am Mühlstück 

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Pfingstrasen

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Pröbel

Der Name geht auf den alten Flurnamen Bröwel zurück, der wohl aus dem althochdeutschen bruohil entstanden ist und ein mit Buschwerk bestandenes Gelände bezeichnet. 

 

Am Rabenstein 

Der heute nicht mehr vorhandene “Rabenstein“ an der Nordseite des Rauschenberges war eine alte Richtstätte. 

 

Am Rain

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Rasen

Der von Neuenberg zu den Wiesen der Fulda führende Weg. 

 

Am Rauschenacker 

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Rhönbad 

Benannt nach dem um 1930 von dem Hamburger Reeder Mewis errichteten Rhönbad.

 

Am Ried

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Rinnweg 

Nahe bei dieser Straße führte in vorgschichtlicher Zeit ein Rinnweg hin, eine uralte Verkehrsstraße, welche die Antsanvia mit dem Ortesweg verband, im Münsterfeld das heutige Stadtgebiet erreichte und sich nach Überschreitung der Fulda und des Waidesbaches nach dem Bahnhofsviertel und dem Zieherser Weg hinzog. 

 

Am Röhlingsberg

Benannt nach einem alten Flurnamen. Der Röhlingsberg hieß ursprünglich Ruodleichesberg, d.h. Berg eins Mannes namens Ruodleich. 

 

Am Rosengarten

Die Straße ist nach einem alten Flurnamen jener Gegend benannt, der ursprünglich “Rossegarten“, d.h. Fohlenweide, bedeutete. 

 

Am Rötacker 

Alte Flurbezeichnung. Straße führt durch die Flur hindurch. Röd (Röth) oder Röde bedeutet Sumpf, also feuchter Acker. 

 

Am Sandberg

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Sauerberg 

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Schlüsselacker 

Benannt nach der Gewannbezeichnung (Feldlage).

 

Am Schützenhaus 

In dem nicht mehr erhaltenen Gebäude von 1769, an dessen Rückseite früher ein großer Garten mit Schießständen lag, wurden die in früheren Jahrhunderten so beliebten Schützenfeste abgehalten. 

 

Am Seeseberg

Die am Stadtrand liegende Straße führt ihren Namen von einer alten Flurbezeichnung. Der Berg, an dem sie hinläuft, war ehedem ein Weidegut, das in der alten Sprache Sieza hieß, ein Wort, das sich in vielen unserer Flurnamen findet als Sieße, Süße, Seese; vgl. auch den Sießenstein  an der Petersberger Straße. 

 

Am Silberstück 

Benannt nach einem alten Flurnamen. 

 

Am Sonnenhain

Die Straße “Am Sonnenhain“ liegt am sonnigen Südwesthang des Niesiger Waldes.

 

Am Sparbrot

Benannt nach einem alten Flurnamen, er bedeutet Ackerland, das ein knappes Brot liefert, also wenig fruchtbar ist.

 

Am Steinküppel

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Stockbrunnen

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Stockhaus

In dieser Gegend befand sich ehedem das Gefängnis der Stadt, Stockhaus genannt, weil darin die Gefangenen, um sie an der Flucht zu hindern, oft “In den Stock“ (Holzblock um den Fußknöchel) gelegt wurden.

 

Am Strauch

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Theiligstrauch

Benannt nach dem alten Flurnamen.

 

Am Trätzberg

Benannt nach einem alten Flurnamen. Trätzberg, Trätzwald, Trätz (Dretz) kommt von dem Wort “daretz“, was dürres Land bedeutet.

 

Am Vemel

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Wäldchen

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Waldschlößchen

Nach einer Gastwirtschaft benannt, deren Gebäude Amand Ney (1805-1851) erbauen ließ.

 

Am Weiher

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Am Wynberg

Am Westhang des Frauenberges befanden sich einst Weinberge, und noch um die Jahrhundertwende machte der damalige Besitzer, Kultur-Ingenieur Elsässer, den Versuch, auf dem oberen Teil seines großen Gartens einen Weinberg anzulegen.

 

Am Zirkenbacher Kreuz

Benannt nach dem alten Flurnamen.

 

Am Zollhaus

Hier stand das alte Zollhaus, in welchem zu Napoleons Zeiten der Zoll entrichtet wurde.

 

Amand-Ney-Straße

Amand Ney (1805-1851), Sohn des Wollkrämplers Wilhelm Neu und Vater des im Jahre 1935 verstorbenen Dipperzer Pfarrers Wilhelm Ney, ist der Erbauer des ersten Hauses der nach ihm benannten Straße, des sog. Waldschlösschens.

 

An den Eichen

Benannt nach den unter Naturschutz stehenden Eichen, die an dieser Straße stehen.

 

An den Höfen

Die längst der Höfe vorbeiziehende Straße.

 

An den Mertzgärten

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

An der Bergwiese

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

An der Betz

Benannt nach einem alten Flurnamen. “Betz“ bedeutet soviel wie Umzäunung. Der Name “An der Betz“ stammt wahrscheinlich noch aus der Zeit vor der Anlage des Wehrfriedhofes. In jener Zeit waren die Dörfer unserer Heimat in der Regel mit einem Schutzzaun aus Holz umgeben. “An der Betz“ war die Wiese, die an diesem Holzzaun grenzte.

 

An der Blockstelle

Benannt nach der alten ca. 200 Meter abseits der Straße Niesig-Lehnerz gelegenen Blockstelle.

 

An der Blumenmauer

Benannt nach der an den Weg angrenzenden Mauer.

 

An der Grillenburg

Straße an der nördlichen Seite des Parks der im Jahre 1887 errichteten Grillenburg.

 

An der Liede

Flurname des nach der Fulda zu fallenden Hanges. Unter “Liede“, einer an sich häufig vorkommenden Flurbezeichnung, versteht man einen Abhang. Halde, althochdeutsch hlita, mittelhochdeutsch lite.

 

An derMariengrotte

Die Straße führt zur Mariengrotte. 

 

An der Mauer

Benannt nach der Mauer, die das Grundstück „Kramm“ einschließt.

 

An der Richthalle

Benannt nach dem dort stehenden Gebäude.

 

An der Schindhohle

Benannt nach dem alten Flurnamen.

 

An der Steingrube

Der Straßenname hat die Flurbezeichnung dieses Hanges “An der Steingrube“ übernommen. In diesem Gewann lagen einige Sandsteinbrüche.

 

An der Steinlinde

Benannt nach der alten Linde, die früher hier stand.

 

An der Trift

Diese Straße führt zu einem Flurstück mit dem alten Flurnamen “An der Übertrift“.

 

An der Waides

Benannt nach dem in der Nähe fließenden Waidesbach. Waides ist entstanden aus dem ahd. wihadi, mhd. mit unorganischem S: widehes  mit der Bedeutung Weidengebüsch. Noch heute ist der Bach an vielen Stellen von Weidenbuschwerk umsäumt.

 

An der Waldesruh

Die Straße liegt innerhalb der Gewanne “In der Waldecke“.

 

An der Ziegelhütte

Flurbezeichnung, die mondförmig die Flur “Straußwiesen“ umgriff und ihre breiteste Ausdehnung im Bereich der Schrebergärten “In den Straußwiesen“ hatte, wo am Ostende im Gelände der heutigen Eisenbahnlinie die Ziegelhütte lag.

 

An St. Johann

Genannt nach der neuen evangelischen Kirche St. Johannes. Der Wegzug an St. Johann folgt dem alten Verbindungsweg von Petersberg nach Künzell.

 

An St. Kathrin

Die Straße nach dem Domus hospitalis ad Sanctam Catharinam benannt, einem Spital, das im Mittelalter zur Aufnahme Aussätziger diente und jenseits der Langen Brücke lag.

 

An St. Ottilien

Benannt nach der katholischen Filial- und Wallfahrtskirche St. Ottilia. Der aus dem Spätmittelalter stammende Mittelteil wurde um 1900 durch den östlichen Chor, 1948 durch die westlichen Anbauten mit Dachreiter erweitert.

 

An St. Peter

Benannt nach der von Architekt Adam, Fulda, in den Jahren 1924-1927 erbauten Kirche der Katholischen Kirchengemeinde St. Peter.

 

An Vierzehnheiligen

Diese Straße hat ihren Namen von einem in ihrer Nähe stehenden alten Bildstock, auf dem die “Vierzehn Nothelfer“ dargestellt sind.

 

Am Winnenhof

Die Straße führt zum Forsthaus Winnenhof.

 

Andreasberg

Benannt nach dem zur Durchführung der Gorzischen Ordensreform um 1023 errichteten Musterkloster St. Andreas, dessen erster Propst Bardo, der spätere Erzbischof von Mainz war.

 

Äneas-Hertzig-Straße

Benannt nach Aeneas Hertzing (Hertzig). Fürstl. Kammerrat (geb. 1656, gest. vermutlich 1715). 1688 wurde er in den Rat der Stadt berufen. Das Bürgermeisteramt bekleidete er in den Jahren 1692-1694 und 1701-1702. Am 4.Oktober 1700 wurde er zum Stadtschultheißen ernannt. In Edelzell soll er ein Hofgut als Konventslehen besessen haben. Der Überlieferung nach soll ihm vom Füstabt Plazidus v. Droste vor dessen Tod die fürstliche Kabinettsklasse übergeben worden sein mit dem Auftrag, diese nicht dem Stiftskapital, sondern dem neugewählten Fürstabt auszuhändigen. Mit diesem Geld - es waren angeblich 600.000 Gulden – habe der Nachfolger Drostes, Füstabt Adalbert v. Schleiffras, den Dom erbaut.

 

Angel

Das altdeutsche Wort “Der Angel“ bedeutet “Winkel“, vgl. Latein angelus. Wegen der Krümmung seiner Häuserflucht wird die Straße auch “Die Krümme“ in der Fuldaer Mundart “Krimm“, genannt.

 

Antonius-Peyer-Straße

Benannt nach dem Laienbruder im Franziskanerorden Antonius Peyer, geb. 1673, gest. 25. Oktober 1704 in Fulda. Er stammte aus Tirol und hat sich vom Handwerker zum Architekten emporgearbeitet. In der Fürstabtei erbaute er 1699 die Klosterkirche in Hammelburg-Altstadt, 1701 Propsteigebäude in Thulba, 1702-1704 die Domdechanei in Fulda, vermutlich auch die Propsteigebäude in Blankenau.

 

Anton-Schmitt-Straße

Benannt nach Anton Schmitt, geb. 1896, gest. 1965 in Fulda, Kaufmann und Miteigentümer der Weingroßhandlung Schmitt, Kunsthistoriker, geachteter Kommunalpolitiker und Stadtältester. Verfasser vieler Arbeiten zu Themen der Fuldaer Kunstgeschichte, u. a. zur mittelalterlichen Wandmalerei und über Johann Andreas Herrlein. Seine wertvolle Grafiksammlung ist im Besitz des Vonderau-Museums als Stiftung “Graphik-Sammlung Anton Schmitt“.

 

Arleser Straße

Benannt nach der französischen Stadt Arles an der Rhōne, mit der Fulda seit 1964 durch eine Partnerschaft verbunden ist. Die Zeugnisse seiner Geschichtlichen Vergangenheit prägen noch heute das Stadtbild: Das römische Amphitheater, die Reste der alten Gräberallee Aliscamps, die Thermen, die Sarkophage und andere gallisch-römischen Altertümer, die romanische Kathedrale St. Trophime. Die Handelstadt Arelate trat im 4. Jahrhundert als Ort wichtiger Synoden hervor und wurde Hauptort Galliens, als der Sitz des Präfekten von Trier nach Arles verlegt wurde (Ende 4. Jahrhundert) und war von 407-411 und 459-461 Residenz  der Kaiser Konstantin III und Maiorian. In Arles wurde Friedrich Barbarossa 1177 zum König von Burgund gekrönt, denn Burgund, somit Arles, gehörte zum Reich.

 

Artaristraße

Benannt nach Giovanni Battista Artari, geb. 1660 in Arogno bei Lugano. Durch Dientzenhofer kam er nach Fulda, wo er im Dom den größten Teil der Stuckplastik schuf. Von seiner Hand sind die Figuren der zwölf Apostel im Mittelschiff des Domes.

 

Arthur-Martens-Straße

Benannt nach Arthur Martens (geb. am 28 November 1897, gest. am 16 November 1937). Er war der erste Flieger, der eine Stunde motorlos in der Luft flog, 1924 gründete er auf der Wasserkuppe die erste Segelfliegerschule der Welt.

 

Aschenbergplatz

Im Aschenbergplatz mit Mittelpunktsfunktion für den neuen Stadtteil ist der Name des ganzen Baugebietes ”Aschenberg“ beibehalten, dessen ältere Wortformen Waschenberg, Waschberg und Wasgunberg d.h. Berg eines Mannes namens Wasgo, woraus durch Abschleifung und volkstümliche Deutung zunächst Waschenberg und in der Folge Aschenberg geworden ist.

 

Askanierstraße

Benannt nach deutschem Adelsgeschlecht.

 

Auersburgweg

Benannt nach der auch “Altes Schloss“ genannten Ruine auf dem Auersberg bei Hilders (757m), einer ehemaligen Burg aus dem 12. Jahrhundert, die über die Herren von Neidhardshausen an das Kloster Fulda kam. Über die Herren von Tann, Henneberg und Eberstein gelangte die Burg in würzburgischen Besitz. 1525 im Bauernkrieg zerstört, wurde sie notdürftig wiederhergestellt. Die Burg beherrschte das obere Ulstertal.

 

Auf der Hute

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Auf der Wolfsheide

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Aufeldweg

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Augustastraße

1909 nach Augusta Arnd geb. von Todenwarth genannt, weil Kaufmann C. A. Arnd hier viele Grundstücke besaß.

 

August-Macke-Straße

Benannt nach dem deutschen Maler (1887-1914), der in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt wurde

 

Ausspannweg

Benannt nach dem alten Fahrweg zwischen merz. Der Name geht wohl auf die Notwendigkeit des Auswechselns der Gespanne wegen des zu überwindenden Höhenunterschiedes zurück. Schon Goethe rühmte den herrlichen Blick von hier aus auf das Fuldaer Land und die Berge der Rhön.

 

Auwiesenweg

Benannt nach einem alten Flurnamen.

 

Awarenstraße

Benannt nach dem Volk, das gegen die Langobarden gekämpft hat.

 

Rundgang 360
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Kontakt

Der Magistrat der Stadt Fulda
Schlossstraße 1
36037 Fulda
Telefon: 0661 102 1111

Kontakt: Bürgerbüro

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