Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung (Netzwerk für Erziehungshilfe)

Das Staatliche Schulamt für den Landkreis Fulda und die Jugendämter des Landkreises und der Stadt Fulda sind Kooperationspartner im Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung im Bereich emotionale und soziale Entwicklung.

Förderschwerpunkt emotionale und soziale Entwicklung / Sprache


Team - wer sind wir?


Wir sind ein Team aus sozialpädagogischen Fachkräften und Förderschullehrkräften. Wir unterstützen und beraten junge Menschen, ihre Familien und Lehrkräfte in den Systemen Schule und Familie.

Unser Handeln ist geprägt von einem wertschätzenden Menschenbild, Ermutigung und dem Bewusstmachen von positiven Entwicklungen. Uns ist es wichtig, die Stärken des Einzelnen zu erkennen und darauf aufbauend Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

_________________________________________________________________

Tätigkeitsfelder  - Was sind unsere Tätigkeitsfelder?

In den allgemeinen Schulen von Stadt und Landkreis Fulda betreuen und beraten Förderschullehrkräfte ambulant Schülerinnen und Schüler mit vorbeugenden Maßnahmen und Maßnahmen der inklusiven Beschulung. Sozialpädagogische Fachkräfte bieten familiäre Erziehungshilfe an.

Wenn die ambulanten Maßnahmen nicht ausreichen, kann eine Beschulung in der Auszeitklasse oder der Durchgangsklasse erfolgen.

  • Individuell fördern
  • Individuell unterstützen
  • Individuell vernetzen
  • Individuell stärken
  • Individuell beraten

____________________________________________________________

Netzwerk für Erziehungshilfe - ambulante Förderung

Wir, die Förderschullehrkräfte und die sozialpädagogischen Fachkräfte des Netzwerkes für Erziehungshilfe nehmen nach Antragseingang Kontakt zu den Lehrkräften und den Eltern auf. Wir erfassen den Ist-Zustand im schulischen und familiären Bereich.

Zu dieser Erfassung des Ist-Zustandes zählen Verhaltensbeobachtungen des Kindes, Hospitationen im Unterricht, Gespräche mit den Beteiligten und Hausbesuche. Dabei beachten wir selbstverständlich die Regelungen des Datenschutzes. Aufgrund des Hilfe- und Förderbedarfs beraten wir Eltern und Lehrkräfte und bieten Unterstützungsangebote an. Die ambulante Hilfe und die Förderung des Netzwerkes für Erziehungshilfe finden je nach individuellem Bedarf in der Schule und/oder zu Hause statt. Die vorher festgelegten Ziele der Hilfe werden in Form von Hilfe- und Förderplänen mit den Eltern und der Schule regelmäßig besprochen.

_________________________________________________________________

Auszeitklasse

Die Kinder, die aufgrund ihrer Schwierigkeiten im Klassenverband der Regelschule nicht weiter beschult werden können, fördern, unterrichten und betreuen wir

  • für eine befristete Zeit (12 bis maximal 16 Unterrichtswochen)
  • in Gruppen von 8 bis maximal 10 Schülerinnen und Schülern
  • in einem unbelasteten Umfeld im Kompetenzzentrum und
  • mit anderen Bezugspersonen

in der Auszeitklasse, damit diese anschließend in ihrer Herkunftsschule wieder eingegliedert werden können. Mit dem befristeten Wechsel in die Auszeitklasse soll für alle Betroffen eine Deeskalation erreicht und ein Raum für Veränderung ermöglicht werden.

Das Ziel der Auszeitklasse ist:

  • Entspannung der belasteten Situation
  • ausdifferenzierte Diagnostik
  • Vermittlung von Basiskompetenzen im emotionalen und sozialen Bereich

Dazu bieten wir den Kindern feste Regeln, ein klares und durchschaubares System mit Konsequenzen, viel positive Verstärkung auch für „kleine“ Erfolge, feste Rituale, die einen vertrauten Rahmen geben und verlässliche Beziehungen. Dafür sind Klarheit, Transparenz und Konsequenz des Teams erforderlich.

_________________________________________________________________

Durchgangsklasse

Der Besuch der Durchgangsklasse kommt für die Schülerinnen und Schüler in Frage, bei denen der sonderpädagogische Förderbedarf emotionale und soziale Entwicklung festgestellt wurde und für die der Betreuungszeitraum der Auszeitklasse nicht ausreichend war, um eine erfolgreiche Rückführung in die allgemeine Schule zu gewährleisten.

Hier bieten wir die Möglichkeit, die erworbenen Basiskompetenzen zu vertiefen, zu erweitern und zu stabilisieren. Der Verbleib in der Durchgangsklasse ist auf maximal 2 Jahre festgelegt. Die strukturellen Rahmenbedingungen entsprechen denen der Auszeitklasse.

_________________________________________________________________

Weitere Informationen

Sind sie neugierig geworden? Sie finden weitergehende Informationen in unserem Flyer und unserer Konzeption.

Flyer Kompetenzzentrum 
Konzeption 
Tabelle Konzeption 

_________________________________________________________________

Aktuelles - Veranstaltungen und Weiteres...

http://www.landkreis-fulda.de >>

_________________________________________________________________

Kontakt -
Kompetenzzentrum für Sprache und Erziehung

An der Röthe 15
36100 Petersberg

Sekretariat:
Montag bis Freitag
08.00 Uhr bis 13.00 Uhr

Telekommunikation:
Tel.: (06 61) 60 06-9300
Fax: (06 61) 60 06-9310

E-Mail Kommunikation:
poststelle.7286(at)schule.landkreis-fulda.de
jugendhilfeimkompetenzzentrum(at)landkreis-fulda.de


Bildergalerie

Ansprechpartnerin

Petra Baier

An der Röthe 15
36100 Petersberg
Telefon: (06 61) 6006 9308
E-Mail: petra.baier(at)fulda.de

Rundgang 360
Veranstaltungskalender
von:
Error: Bitte geben Sie ein Datum ein.
bis:

Kontakt

Der Magistrat der Stadt Fulda
Schlossstraße 1
36037 Fulda
Telefon: 0661 102 0

E-Mail:
buergerbuero(at)fulda.de

E-Postbrief:
stadt(at)fulda.epost.de