Noch ca. zwei Monate, dann ist voraussichtlich die größte Baustelle im Herzen Fuldas Vergangenheit. Der Platz ist fast fertig gepflastert und das angrenzende Geschäftshaus nimmt auch Konturen an. Zur Zeit wird das Dach des Hauses isoliert und abgedichtet, im Innern wird schon kräftig ausgebaut.
Die ersten Bänke auf dem Universitätsplatz laden bei sommerlichen Temperaturen zum verweilen ein. Die Fuldaer haben schon heute ihren Platz angenommen, obwohl noch rechts und links fleisig gehandwerkt wird.
Der Universitätsplatz ist fast fertig gepflastert. Das Geschäftshaus wächst und der Baumhain ist gepflanzt. Angrenzend laufen die letzten Sanierungsarbeiten am Gebäude der Alten Universität - Adolf-von-Dalberg-Schule. Oberbürgermeister Gerhard Möller machte sich persönlich ein Bild von den Bauarbeiten.
Das Geschäftshaus am Universitätsplatz wird errichtet und der Plattenbelag auf dem Universitätsplatz wird weiter verlegt. Der Platz nimmt allmählich seine Gestaltung an.
Der Winter macht eine Atempause und diese nutzen unsere Baufirmen für die Arbeiten am Universitätsplatz, am neuen Geschäftshaus und für die Sanierung der Adolf-von-Dalberg Schule.
Das Pflaster auf dem Universitätsplatz wird weiter verlegt und für das neue Geschäftshaus am Rande des Platzes werden die Gründungs- und Kellerarbeiten erledigt. Die Alte Universität - Adolf-von-Dalberg Schule - wird zur Zeit generalsaniert. Von außen sieht man, dass das Dach erneuert wird.
Die Belagsarbeiten am Universitätsplatz gehen zügig voran und Teilbereiche des Platzes können schon wieder begangen werden. Am Rande des Platzes wird gerade das neue Geschäftshaus errichtet.
Die Tiefgarage "Zentrum" ist fast fertig und die Bauarbeiten auf dem Universitätsplatz laufen dem Endspurt entgegen.
Eröffnung der Ausstellung „100 m2 Deutschland“ von Uwe Niklas durch Oberbürgermeister Möller und Stadtbaurätin Zuschke im Vonderau Museum:
Die Fotoausstellung des Nürnberger Fotographen Uwe Niklas „100 m2 Deutschland“ wurde im Vonderau Museum durch Oberbürgermeister Gerhard Möller und Stadtbaurätin Cornelia Zuschke in Anwesenheit von Mitgliedern der städtischen Gremien eröffnet. Für diese ungewöhnliche Ausstellung, die in 100 Bildern je 1m2 Boden aus Städten in ganz Deutschland bis Ende Juni zeigt, wurde eine ebenso ungewöhnliche Fläche für die Präsentation gefunden: Der Bauzaun um den zur Ausstellungszeit baulich neugestalteten Universitätsplatz. Laut Stadtbaurätin Zuschke bringe die fotographische Ausstellung Licht in den trüben Winter. Verwirklicht wurde das Projekt mithilfe des Fotographen Walter Rammler.
Das Motto: Sich auf die Bilder einlassen
Ins Gespräch gebracht hat den fränkischen Künstler der Fuldaer Fotograph Walter Rammler in einem Fototermin mit der Stadtbaurätin vor gut einem Jahr. Die als Diplomarbeit durchgeführte Fotoserie wurde bereits mit dem zweiten Preis des Weißenoher Kunstpreises geehrt. Begründet wurde dies durch die Wahl der Motive, welche laut Stadtbaurätin Zuschke mit dem „kollektiven Gedächtnis“ der Gesellschaft verbunden sind, also geographische, gesellschaftliche oder historische Bedeutung haben. Der Fuldaer Verwaltungschef Gerhard Möller war begeistert sich, dass schon kurz nach Eröffnung Passanten die künstlerische Gestaltung des Bauzaunes mit unterschiedlichsten Reaktionen, wie Staunen oder Begeisterung, begutachteten. Mit den Worten „Da hängts, da hängts gut“ lobte der Künstler Niklas die Ausführung seiner Ideen durch die Stadt Fulda und Stadtbaurätin Zuschke freute sich, dass Menschen, die sich auf den „Ort einlassen“, mehr sehen, als die, die durchs Leben eilen.
Fulda, 18. Januar 2010
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Bronzefigur des Klostergründers soll rekonstruierten Brunnen am Borgisplatz ergänzen/ Originalvorlage für Bronzeplastik in der Kirche von Malkes entdeckt:
Wer im Stadtbild Fuldas den heiligen Sturmius, den eigentlichen Kloster- und damit Stadtgründer sucht, sucht bis auf die moderne Plastik im Domdechaneigarten bislang vergeblich. Doch nicht mehr lange. Denn Fuldas OB und Kulturdezernent Gerhard Möller möchte dem Weggefährten des Bistumsheiligen Bonifatius im Herzen der Stadt einen „sichtbaren Ort der Erinnerung“ geben. Eine vor wenigen Monaten in der Garage eines Restaurators wieder entdeckte Sturmius-Plastik soll als Bronze-Abguss die bisherige Figurengruppe des Brunnens auf dem Borgiasplatz mit Bonifatius und Ordensgründer Benedikt ergänzen.
Ausgangspunkt
Für Möller wird mit der Realisierung der Idee dieses Herzstück Fuldas spürbar an Attraktivität gewinnen: „Der Borgiasplatz entwickelt sich so zu einem interessanter Ausgangspunkt für Stadtführungen, an dem sich die Geschichte nachvollziehen lässt, vor allem aber in Bild und Wort plastisch wird.“
Spurensuche
Bevor die endgültige Entscheidung fiel, wo Sturmius künftig stehen sollte, war Kulturamtsleiter Dr. Werner Kirchhoff auf Spurensuche gegangen. Vielleicht, so die Hoffnung des Experten, war das barocke Original der qualitätsvollen Nachbildung im Fuldaer Bistumsbezirk zu finden. Kirchhoff fand zunächst heraus, dass es sich bei der Vorlage für die Kopie um eine Holzplastik gehandelt haben musste. Die Suche ging weiter. „Und siehe da: Nach einem Zusatzhinweis entdeckte Kirchhoff das Original in der Kirche von Malkes“, berichtet Möller vom aufregendsten Moment der Recherche. Die Abt-Mitra wird dort allerdings von Engeln gehalten. Das sei die Typologie in der Kapelle von Malkes. „Damit haben wir die Bestätigung, dass es Sturmius ist“, freut sich Fuldas Kulturdezernent. Und nicht nur er: Denn auch die Einwohner des Fuldaer Stadtteils sind stolz, dass „ihr Sturmius eine Aufwertung erfährt.“ Zwischenzeitlich hatte es wegen der Ursprungs der künftigen Brunnenfigur „wilde Spekulationen“ gegeben. Nun habe sich der „Nebel endlich gelichtet“. Möller geht davon aus, dass das Projekt „Sturmiusdenkmal“ eine „runde Sache“ wird: insbesondere durch die Platzierung von Sturmius an der Nahtstelle zwischen Altstadt und Neustadt.
Lingua Franca
Längst ist die Figur von der Stadt erworben. Dank ihr war die Idee entstanden, wie das Sturmiusdenkmal aussehen könnte. Gemeinsam mit Bonifatius als Auftraggeber (Missio) und Benedikt als „Ideengeber“ (Regula) soll Sturmius als Gründer Fuldas (Fundatio) nun die Brunnen-Trias bilden. Ursprünglich hatten die Planer die unterschiedlichsten Ideen entwickelt, beispielsweise die Figuren im Baumhain, vor der Stadtpfarrkirche oder am Brunnen aufzustellen. „Nach langer Überlegung haben wir uns für den Brunnen entschieden, der rekonstruiert werden soll“, erläutert Möller das aktuelle Konzept. Regula, Missio und Fundatio – diese drei lateinischen Begriffe, in der zu Bonifatius-Zeiten üblichen „Lingua Franca“ sollen zur Erklärung auf die Figurensockel geschrieben werden. Hinzu kommt eine Bronzeplatte als „Übersetzungshilfe“ am Brunnen, „die das Geschehen zusammenfasst“. Sturmius wird sich wahrscheinlich als Bronze-Statue zu Bonifatius und Benedikt hinzu gesellen Die beiden anderen Figuren möchte die Stadt als „Steinabguss“ nachbilden lassen. Im Herbst soll nach Vorstellungen des Oberbürgermeisters „alles fertig sein.“
Fulda, 15. Juni 2009
pr/ms 2009

Anbei finden Sie Infos und Bilder zu den Baumaßnahmen
Borgiasplatz/Universitätsplatz
Baulöcher und Stützarbeiten - Uniplatz in erster Umbauphase - Bildserie:
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1161925 - (13. Februar 2009)
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„Arbeiten auf Hochtouren“ – 36 Meter lange Betonpumpe am Borgiasplatz
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1163557 - (20. März 2009)
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Spatenstich für Umbau UNIPLATZ „nach vielen Diskussionen“ – OB lärmte
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1165461 - (30. April 2009)
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Spatenstich zur Uniplatz-Umgestaltung - OB Möller legt selbst Hand an
http://www.osthessen-sport.de/index.php?option=com_content&task=view&id=35236&Itemid=131 - (30. April 2009)
Ausschachtarbeiten fast beendet
http://www.osthessen-news.de/beitrag_C.php?id=1172270 - (01. Oktober 2009)
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