Landschaftsplan der Stadt Fulda

Der Landschaftsplan der Stadt Fulda wurde im Jahr 2004 beim Regierungspräsidium Kassel angezeigt und damit genehmigt. Das Gutachten ist ein zukunftsorientiertes Konzept zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung von Natur und Landschaft im Stadtgebiet. Gleichzeitig ist es eine wichtige Entscheidungshilfe für die räumliche Planung - es wird bei der Fortschreibung des Flächennutzungsplanes, der Ausweisung von Baugebieten und Ausgleichsflächen oder der Inanspruchnahme von Fördermitteln berücksichtigt.

Aufbauend auf die Erfassung und Analyse der Fuldaer Landschaft wurde ein landschaftsplanerisches Leitbild entwickelt. Einen wesentlichen Schwerpunkt bildet dabei die Revitalisierung der Fließgewässer einschließlich ihrer Auen. Ebenso zählen die Entwicklung von mageren Standorten - besonders auf den markanten Kuppen des Geisküppels sowie des Haim- und Schulzenberges - zu den wichtigen naturschutzfachlichen Zielsetzungen. Die charakteristische Landschaft soll zudem Erlebnisraum für die Fuldaer Bevölkerung und auswärtige Gäste sein. Daher kommt der Vernetzung von innerstädtischer Grünflächen mit den Naherholungsräumen im Landschaftsraum eine wesentliche Bedeutung zu.


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Grünlandbewirtschaftungskonzept

Im Stadtgebiet nimmt die Fuldaaue mit ihren feuchtigkeitsgeprägten und fruchtbaren Böden sowohl für die Landwirtschaft, als auch den Naturschutz eine herausragende Stellung ein. Die ausgedehnten Grünlandflächen liefern beste Futterqualiät und sind gleichzeitig potenzielle Lebensräume für seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten.

Die Stadt Fulda verfügt im Bereich der Fuldaaue über diverse Naturschutzflächen, die mit Bewirtschaftungsauflagen (Mahdtermine, Düngung etc.) von örtlichen Landwirten genutzt werden. Die naturschutzfachlichen Ziele der Einzelflächen legt ein Grünlandbewirtschaftungskonzept auf der Grundlage von faunistischen Erhebungen (Vögel, Tagfalter, Heuschrecken) fest. Somit orientieren sich die Nutzungsregelungen an den Tierarten, die auf den jeweiligen Naturschutzflächen gefördert werden sollen. Gleichzeitig müssen die Auflagen in die Betriebsabläufe der bewirtschaftenden Höfe passen. Daher strebt die Stadt Fulda flexible Lösungen an, die sowohl die Belange des Naturschutzes als auch der Landwirtschaft berücksichtigen. Regelmäßige Nacherhebungen in den kommenden Jahren werden Aufschluss darüber geben, ob die Maßnahmen den gewünschten naturschutzfachlichen Erfolg bringen, oder ob sie modifiziert werden müssen.

 

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